Spielberichte 14/15
14. Spieltag: SG Aufheim/Holzschw. - SVI 1:0 PDF Drucken E-Mail
Montag, den 03. November 2014 um 16:23 Uhr

14. Spieltag, 02.11.14
SG Aufheim/Holzschwang – SV Illerzell 1:0 (0:0)

 

Im Vorfeld war der Ausgang der Partie eigentlich schon festge-meiselt. Gegen den souveränen Tabellenführer räumte man dem SV Illerzell als Vorletzter keinerlei Chancen ein. Doch was der SVI an diesem Sonntag wieder zeigte, konnte manch einer nicht mit dem aktuellen Tabellenplatz des SVI in Verbindung bringen. Denn die SG sah sich über 90 Min. einem Gegner gegenüber, der ihr alles abverlangte.
Beide Teams begannen zunächst relativ verhalten und versuch-ten erst einmal den Gegner auszuloten. Für den SVI galt insbe-sondere, erst einmal die Abwehr sicher zu stellen, um nicht frühzeitig in Rückstand zu geraten. Dies gelang auch, zumal man Aufheim durch enges Pressing nicht zur Entfaltung kommen ließ. So überstand man die Anfangsphase schadlos, was auch das erklärte Ziel war. So dauerte es bis zur 20. Min., als die SG erstmals gefährlich vor dem SVI-Tor auftauchte. Doch TW Bleyer war wie immer konzentriert und klärte die Situation. Jede kleine Unachtsamkeit des SVI führte auch sofort zu gefährlichen Situationen, so in der 23. Min., als Müller einen langen Flachpaß unterschätzte, der Aufheimer Stürmer den Ball aber zu weit vor-legte und somit TW Bleyer zur Stelle war. Ansonsten wäre dies eine sichere Torchance gewesen.
In der 25.Min. hatte plötzlich Brendle freie Bahn, als er sich aus dem Mittelfeld heraus den Ball schnappte und in Richtung Tor marschierte. Doch anstatt selbst mit seinem harten Schuß abzu-schließen legte er auf N. Unseld auf, der allerdings knapp im Abseits stand.
Aufheim tat sich sichtlich schwer und hatte offenbar nicht mit dieser Gegenwehr gerechnet. Zumindest fand der Tabellenführer kein Mittel den SVI zu knacken. Schon jetzt sah es aus, als ob sich zwei Mannschaften von ganz oben gegenüberstanden. Nichts zu sehen von einem Spiel Erster gegen Vorletzter!
Wenn Aufheim richtig gefährlich wurde, dann meist nach Standards. So z.B. in der 34. Min., als nach einer Ecke die Chance für Aufheim da war, Bleyer den Kopfball aus 6 Metern jedoch über die Latte retten konnte. Sensationell dann seine Parade in der 38. Min., als er einen Distanzschuß aus 20 Metern mit den Fingerspitzen aus dem rechten Winkel zur Ecke lenkte. So über-stand der SVI die 1. Halbzeit und belohnte sich für eine bis da-hin sehr gute Leistung.
In der 2. Hälfte galt es für den SVI, die erste Angriffswelle zu überstehen. Denn mit diesem Ergebnis konnte Aufheim alles andere als zufrieden sein. Und die Gefahr, das Spiel vielleicht sogar zu verlieren, war dem Gegner anzusehen.
Symptomatisch für die Lage des SVI war dann die 51. Min., als die Hausherren durch ein Eigentor in Führung gingen. Soviel Pech hat man nur, wenn man ganz unten in der Tabelle steht. Die SVI-Abwehr wollte einen Angriff des Gegners im 16er klären. Irgendwie sprang der Ball mit viel Wucht auf den Fuß von Ömer Nair, von wo er sich als Bogenlampe unhaltbar für TW Bleyer ins Tor senkte.
Der SVI war daraufhin erst einmal gelähmt und geschockt. Dies versuchte Aufheim nun auszunutzen um der Zitterpartie ein En-de zu setzen. Illerzell mußte sich nun einer Angriffswelle nach der anderen erwehren. Gut, dass die Hausherren Schwäche zeig-ten beim Verwerten von klaren Torchancen. Erst in der 73. Min. kam der SVI wieder gefährlich vor das Aufheimer Tor. Der ein-gewechselte Yilmaz drang in den 16er ein, doch sein Schuß aus halblinker Position ging knapp am langen Pfosten vorbei. Hier wäre ein Paß in den Rücken der Abwehr vielleicht die bessere Alternative gewesen. Gegen Ende war Aufheim zwar dem 2:0 näher dran als der SVI dem Ausgleich, doch dies soll nicht heiß-ten, dass sich die Truppe von Trainer Daikeler frühzeitig aufge-geben hätte. Im Gegenteil, denn die Hausherren konnten sich bis zum Schlußpfiff nicht sicher sein.
Am Ende stand der SVI nach einer grandiosen Leistung wieder mit leeren Händen da. Da half auch das anerkennende Schulter-klopfen des Gegners nichts. Denn ein Blick auf die Tabelle zeigt die brutale Wahrheit. Der SVI spielt wie eine Topmannschaft, steht aber ganz unten und versteht die Welt nicht mehr.

 

Der SVI spielte wie folgt:
Bleyer, Müller, Nair (55. Wolf), Daikeler (17. Inverno), J. Un-seld., Schmitt, Lämmle (60. Berhe), Schwaninger, Hahn, N. Unseld, Böckeler.

 

 

Reserve SG Aufheim/Holzschwang – SV Illerzell 1:2 (1:0)

Einen Arbeitssieg erzielte nach 2-wöchiger Spielpause die Re-serve des SVI. Mit einer überzeugenden Leistung gewann man eine teilweise zerfahren geführte Partie, nachdem man zur Halbzeit mit 1:0 im Rückstand lag. Doch Tore von Inverno (53.) und Hieber (87.) bescherten der Reserve einen mehr als verdienten Sieg.

Die Reserve spielte wie folgt:
Martin, Schmaeling, Berhe, Wieser, Sirigu, Böckeler, Inverno, Kocak, Wolf, Hieber, Micheler, Leger

 
13. Spieltag: FKV Neu-Ulm - SVI 0:7 PDF Drucken E-Mail
Montag, den 03. November 2014 um 16:21 Uhr

13. Spieltag, 26.10.14
FKV Neu-Ulm – SV Illerzell 0:7 (0:4)

 

Ohne Frage – dieses Spiel gegen den Tabellenletzten mußte ge-wonnen werden, wollte man sich nicht zum Gespött des gesam-ten Bezirks machen. Diesen Druck merkte man dem SVI von Beginn auch an. Man drückte den FKV in die eigene Hälfte zu-rück, doch die Zuspiele zum eigenen Mann waren oft zu unge-nau, so daß kein richtiger Angriff in den ersten Minuten zustande kam.
In der 8. Min. dann die Führung für den SVI, als zunächst Bö-ckeler mit seinem Schuß an der Abwehr hängen blieb, Lämmle aber nachsetzte und vollendete. Trotzdem machte der SVI einen etwas unsortierten Eindruck. Allerdings war zu erkennen, daß man dem FKV spielerisch weit überlegen war. Man hätte nur noch konzentrierter und schneller den nächsten freien Mann anspielen müssen, um den Gegner noch früher in die Schranken weisen zu können.
Der SVI blieb weiter dominierend, aber machte sich das Leben selbst schwer durch unkonzentrierte Zuspiele vor des Gegners Tor. Und wenn der Ball doch mal aufs Tor kam, war der FKV-Torhüter zur Stelle und klärte. In der 35. Min. brachte Hahn nach einer Ecke den SVI mit 2:0 in Führung. Ein Doppelschlag in der 40. u. 42. Min. von Lämmle kurz vor der Halbzeit bracht dann die Vorentscheidung. Diese beiden Tore zum 4:0 waren das Resultat von schnellem Paßspiel über die Außenposition, womit der FKV völlig überfordert war.
Nach dem Wechsel hatte der SVI in der 50. Min. den ersten ge-fährlichen Angriff des Gegners zu verzeichnen, der knapp über das Tor ging. Offenbar hatte man zu Beginn der 2. Halbzeit erneut Probleme ins Spiel zu kommen um den Gastgeber in Schwierigkeiten bringen zu können. Das ganze wirkte nun sehr zerfahren und etwas einfallslos.
So dauerte es doch bis zur 63. Min., ehe Schmitt aus 16 Metern abschloß und das 5:0 erzielen konnte. Das 6:0 in der 70. Min. resultierte aus dem schönsten Spielzug der Partie, ausgehend von der Abwehr. Über zwei Stationen spielte Schwaninger einen herrlichen Pass in den Lauf von Schmitt, der flach ins untere rechte Eck zum 6:0 abschloß.
Diese Spielweise wäre das richtige Rezept gewesen, um das Er-gebnis nun deutlich höher zu gestalten. Stattdessen spielte man wieder lange Bälle, die meinst nichts einbrachten. Beim 7:0 in der 88. nutzte der aufgerückte Daikeler einen Ballverlust der Hausherren im eigenen 16er.

 

Der SVI spielte wie folgt:
Bleyer, Müller, Nair (55. Wolf), Daikeler (17. Inverno), J. Un-seld., Schmitt, Lämmle (60. Berhe), Schwaninger, Hahn, N. Un-seld, Böckeler.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 03. November 2014 um 16:26 Uhr
 
11. Spieltag: SV Beuren II - SVI 4:1 PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 14. Oktober 2014 um 08:41 Uhr

11. Spieltag, 12.10.14
SV Beuren II - SVI 4:1 (2:0)

Die Begegnung begann mit einem frühen Führungstreffer der Hausherren in der 10. Min. Nach einem Freistoß aus halbrechter Position, der auf den langen Pfosten gezogen wurden, stand dort ein Beurener Stürmer mutterseelenallein und konnte mühelos das 1:0 erzielen. Ein vermeidbarer Treffer, wenn die Zuordnung in der Abwehr gestimmt hätte. Gleich darauf hatte Beuren sogar das 2:0 auf dem Fuß, doch TW Bleyer reagierte glänzend und verhinderte in dieser Phase einen weiteren Treffer. Erst nach 15 Min. bekam der SVI das Spiel langsam in den Griff und konnte nun auch Beur-en etwas mehr beschäftigen. Doch richtig gefährlich wurde der SVI deswegen seinem Gegner nicht. Im Gegensatz zu den Hausherren. Die ließen Ball und Gegner laufen und tauchten immer wie-der gefährlich vor TW Bleyer auf. In der 37. Min. fiel das 2:0 nach einer vorausgegangenen Ecke, wo erneut die Zuordnung nicht stimmte und Beuren wie bereits beim ersten Treffer problemlos agieren konnte. Bis zur Halbzeit hatte man keine große Hoffnung, dass der SVI dieses Spiel noch hätte drehen können.
Die erste Chance der 2. Halbzeit hatte dann aber der SVI nach zwei Minuten, als Daikeler nach einem Freistoß Kopfballsieger blieb, der Ball aber knapp am langen Pfosten vorbei ging. Doch im Grunde genommen entwickelte sich das Spiel in dieselbe Richtung wie im ersten Spielabschnitt. Beuren sah immer gefährlich aus, wenn man sich dem SVI-Strafraum näherte. In der 61. Min. drang N. Unseld dann in den 16er der Gastgeber ein und wurde dort unfair zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß verwandelte dann S. Brendle, allerdings erst im Nachschuß, nachdem sein Schuß vom TW zunächst abgewehrt werden konnte. Beuren setzte jedoch sofort nach und nur eine Minute später verhinderte Bleyer erneut einen weiteren Treffer, als er einen direkten Freistoß glän-zend zur Ecke parierte. Die Entscheidung fiel dann aber in der 80. Min. erneut nach einer Standartsituation. Wieder nach einem Eckball konnte ein Beurener Stürmer unbedrängt zum 3:1 einköpfen. Dies war an diesem Sonntag der entscheidende Punkt, dass Beuren durch Standards drei Tore erzielen konnte. Der SVI hatte zwar anschließend durchaus noch die Chance zum erneuten Anschlußtreffer, doch es wiederholt sich Woche für Woche: klare Chancen werden einfach nicht genutzt. Dafür mußte man in der 90. Min. noch das 4:1 hinnehmen.

Trauriger Abschluß war dann die Rote Karte von S. Köhler, in der 92. Min., als er nach einem Foulspiel seines Gegenspielers diesem den Ball nachwarf. Damit trug er nicht unbedingt zur Verbesserung der Personallage bei.

Der SVI spielte wie folgt:
Bleyer, Brendle, Daikeler, Köhler, J. Unseld, Schmitt, Inverno, Lämmle (78. Wolf), Schwaninger (59. Schädle), Oellingrath (46. Nair), N. Unseld

 

Reserve SV Beuren II – SVI 4:0 (0:0)

Die SVI-Reserve zeigte in der 1. Halbzeit eine starke Leistung und ließ Beuren nur wenige Chancen erarbeiten. Vielmehr hatte der SVI die besseren und klareren Möglichkeiten. So hätte M. Wolf in der 25. Min. sein Team in Führung bringen können, scheiterte aus kurzer Distanz aber am Torhüter.
Nach dem Wechsel kam allerdings der Einbruch, nachdem der eine oder andere Spieler angeschlagen ausgewechselt werden mußte. So konnte Beuren das Spiel mit Treffern in der 53., 73., 77 u. 85. Min. doch noch klar für sich entscheiden. Das Ergebnis viel zu hoch aus, denn der SVI wurde weit unter Wert geschlagen. Aber am Ende zählen eben die Tore, und da hatte der SVI an diesem Tag nichts vorzuweisen.


Die Reserve spielte wie folgt:
Martin, Müller, Hieber, Plapp, Böckeler, Schmaeling, Wieser, Wolf, Parton, Kocak, Blattmann, Rodrigues de Castro, Leger, Berhe

 
10. Spieltag: SVI - SV Grafertshofen 0:2 PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 14. Oktober 2014 um 08:37 Uhr

10. Spieltag, 05.10.14
SVI – SV Grafertshofen 0:2 (0:1)

Die Partie begann flott und beide Teams taktierten nicht lange herum, sondern suchten sofort offensiv zu Werke zu gehen. Nach und nach bekam der SVI etwas Oberwasser und erspielte sich die ersten Torchancen. In der 17. Min. jubelte der SVI-Anhang bereits, als Tiago Inverno sich über links durchsetzte, in Richtung Tor marschierte und das Auge für den mitgelaufenen Micha Lämmle hat-te. Diesem legte der den Ball passgenau auf den Fuß, doch aus fünf Meter Entfernung brachte er es nicht fertig, den Ball ins Tor zu schießen, sondern scheiterte am Gäste-Torhüter. Unmittelbar darauf hatte Simon Hahn eine weitere Chance, doch sein Abschluß konnte ebenfalls vom Gäste-Torhüter entschärft werden.
Beim SVI lief der Ball gut in den eigenen Reihen und Grafertsh-ofen sah sich immer mehr in die eigene Hälfte zurück gedrängt. In der 26. Min. erneut eine Torschußmöglichkeit für die Blauen, doch David „Speedy" Schmitt setzte den Ball über's Tor. Illerzell stand gut gestaffelt und ließ Grafertshofen immer weniger ins Spiel kommen.
Doch wie schon so oft in dieser Saison war es der Gegner, der seine Torchancen besser nutzte als der SVI. In der 40. Min. startete Graferts-hofen einen Angriff und schloß mit einem Flachschuß aus 16 m ab, bei dem TW Bleyer chancenlos war. Es wiederholt sich nahezu von Woche zu Woche, dass der SVI guten Fußball spielt, sich Torchancen erarbeitet, aber die Gegner die Tore schießen. Unmittelbar vor der Halbzeit hatte man dann großes Glück, als Sandner mit einem satten Abschluß den Ball an den Pfosten setzte.
Nach der Halbzeit nutzte der Gast die sichtbare Verunsicherung beim SVI. Bis zur 56. Min. ließ man dem Gegner mehrere teilweise sehr gute Torchancen zu, die zum Glück vergeben wurden. Der SVI tat sich schwer, das Spiel wieder unter Kontrolle zu bekommen. Die erste Großchance bot sich dann in der 62. Min., als N. Unseld nach herrlicher Flanke zum Flugkopfball ansetzte, der Ball aber knapp über das Tor flog. Wieder war eine Torchance vergeben worden. So auch in der 67. Min., als diesmal P. Daikeler per Kopf-ball am glänzend reagierenden Gäste-Torwart scheiterte und die-ser den Ausgleich verhinderte. Zu allem Übel führte man dann selbst die Vorentscheidung herbei, als S. Brendle nach einem miss-glückten Rettungsversuch in der 70. Min. den Ball zum 0:2 in die eigenen Maschen setzte und alle Hoffnungen zu Nichte machte. Zwar brach die Mannschaft jetzt nicht völlig ein, sondern mobili-sierte nochmals alle Kräfte und versuchte wenigstens noch den Anschlußtreffer zu erzielen. Alle Bemühungen blieben jedoch ohne Erfolg.
Für den SVI bedeutete dies einen schweren Rückschlag, denn man hatte sich fest vorgenommen, gegen Grafertshofen den leichten Aufwärtstrend fortzusetzen.

Der SVI spielte wie folgt:
Bleyer, Müller, Brendle, Daikeler, Köhler (68. Schädle), J. Unseld., Schmitt, Inverno, Lämmle, Hahn, N. Unseld.

 

Reserve SVI – SV Grafertshofen 1:1 (0:0)


Nach einer sehr guten Leistung erkämpfte sich die Reserve ein mehr als verdientes Remis. Vom Beginn an zeigte man Einsatz u. Laufbereitschaft, was in den Wochen zu vor überhaupt nicht vor-handen war. Den Gästen gelang es erst Mitte der 1. Halbzeit das Spiel ausgeglichen gestalten zu können. Richtig große Torschußmöglichkeiten gab es jedoch im ersten Spielabschnitt nicht.
In der 51. Min. ging der SVI dann durch M. Böckeler mit 1:0 in Führung. Diese hielt jedoch gerade sechs Minuten, als Grafertshofen die zu weit aufgerückte SVI-Abwehr überlaufen und zum 1:1 ausgleichen konnte. Im weiteren Verlauf gab es viele Torraumszenen auf beiden Seiten, ohne dass jedoch weitere Treffer fielen.

Die Reserve spielte wie folgt:
Martin, Sirigu, Banthleon, Wieser, Hieber, Oellingrath, Schmaeling, Böckeler, Leger, Teuber, Kocak, Wolf, Blattmann,

 
9. Spieltag RSV Wullenstetten - SVI 2:1 (1:0) PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 30. September 2014 um 18:37 Uhr

9. Spieltag, 28.09.14
RSV Wullenstetten - SVI 2:1 (1:0)

 

Der SVI startete gut in die Partie und hatte nach 10 Minuten bereits zwei Möglichkeiten. Zunächst scheiterte N. Unseld am Torwart, der gerade noch mit den Fingerspitzen den Ball zur Ecke lenken konnte, und kurz darauf ging der Abschluß von D. Schmitt knapp am Tor vorbei.
In der Folgezeit beherrschte der SVI die Partie immer mehr, wobei der RSV aber durchaus auch seine Offensivaktionen hatte. So in der 19. Min., als Torwart Bleyer erstmals gefordert wurde. Danach war der SVI näher am Führungstreffer. Doch ab der 37. Min. mußte der SVI in Unterzahl fortfahren, nachdem S. Köhler wegen wiederholtem Foulspiel frühzeitig die Ampelkarte sah. Trotzdem blieb der SVI das etwas überlegenere Team. Unmittelbar vor der Halbzeit gingen die Gastgeber dann aber überraschend in Führung, als der SVI die Abwehr zu weit aufgerückt war und in einen Konter lief. Das stellte den Spielverlauf doch etwas auf den Kopf.
Nach dem Wechsel drückte der RSV auf die Vorentscheidung, doch von der zahlenmäßigen Überlegenheit war weiterhin nichts zu sehen. In der 58. Min. dann eine sehr strittige Situation, als P. Daikeler im 16er gehalten wurde, als er gerade zu einem Kopfball hochsteigen wollte, der Schiedsrichter jedoch die Situation nicht erkannte. Der RSV kam dabei in Ballbesitz und schloß den Konter mit dem 2:0 ab. Dies war dann doch ein kleiner Knackpunkt für den SVI. Jetzt mußte man die Abwehr natürlich noch mehr öffnen, wollte man das Spiel noch drehen, was zwangsläufig zu weiteren guten Möglichkeiten für den RSV führte, die jedoch zum Glück für den SVI, vergeben wurden. In der 72. Min. wäre eigentlich auch für den RSV eine Ampelkarte fällig gewesen, als ein vorbelasteter RSV-Spieler nach einem groben Foulspiel ungestraft davon kam. Der SVI gab jedoch zu keinem Zeitpunkt auf und kämpfte verbissen um den Anschlußtreffer. Doch dieser viel leider zu spät in der 88. Min., durch den eingewechselten A. Schädle, der per Kopfball auf 2:1 verkürzen konnte. Kurz darauf hatte der RSV großes Glück, als S. Hahn seinen Freistoß aus halbrechter Position mit viel Drall in Richtung Tor schoß, der Ball aber nur gegen das Lattenkreuz prallte. Der Ausgleich wäre sicherlich verdient gewesen. So mußte man einen Rückschlag nach vier ungeschlagenen Spielen hinnehmen und verpaßte den Sprung ins Mittelfeld der Tabelle.


Der SVI spielte wie folgt:
Bleyer, Brendle, Daikeler, Köhler, Nair, Schmitt, Inverno (46. Müller, 76. Lämmle), Lämmle (67. Schädle), Schwaninger, Hahn, N. Unseld

 

 

Reserve RSV Wullenstetten – SVI 5:0 (1:0)


Im Gegensatz zur Vorwoche präsentierte sich der SVI trotz Mini-malbesetzung in weitaus besserer Verfassung, allerdings nur über die ersten 45 Min. Zwar geriet man erneut frühzeitig (7. Min.) in Rückstand, doch danach bot man dem Gegner durchaus Paroli und erspielte sich auch Torchancen. So in der 20. Min., als Böckeler mit einem fulminanten Lattenkracher fast den Ausgleich erzielt hätte. Leider spielte die SVI-Abwehr zu sehr auf Abseits und geriet so immer wieder in Gefahr, insbesondere weil man einfach stehen blieb und beim Schiri reklamierte Auf beiden Seiten sah man eine Vielzahl von gut herausgespielten Torszenen, die eigentlich hoffen ließen.
Doch nach dem Wechsel verlor man dann wieder total den Faden und vor allem die Ordnung, was der RSV dann gnadenlos mit vier weiteren Treffern ausnutzte im Verlauf der 2. Halbzeit. Negativer Höhepunkt war dann die Rote Karte von M. Micheler in der 80. Min., als dieser den Schiri beleidigte, nachdem erneut eine vermeintliche Abseitsposition nicht geahndet wurde, die zum 4:0 geführt hatte.
Es gibt noch viel Arbeit für Trainer Daikeler, um die Reserve wieder in die Spur zu bringen.


Die Reserve spielte wie folgt:
Martin, Hieber, Wieser, Sirigu, Böckeler, Micheler, Wolf, Kocak, Leger, Blattmann, Banthleon, Berhe

 
« StartZurück12345WeiterEnde »

Seite 3 von 5