Spielberichte
12.06. TSV Kettershausen - SVI 2:1 (1:0) PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 13. Juni 2010 um 15:44 Uhr

Relegationsspiel in Illertissen

TSV Kettershausen - SVI 2:1 (1:0)

 

Der SVI muß auch in der nächsten Saison wieder in der Kreisliga B antreten. Im Kampf um den letzten freien Platz in der Kreisliga A unterlag man nach einer enttäuschenden Partie am Ende verdient gegen Kettershausen.
Das Spiel begann auf beiden Seiten nervös. Erstaunlich jedoch, dass der SVI überhaupt nicht in die Partie fand. Zwar hatte man in der 7. Min. die erste Einschußmöglichkeit nach einem Freistoß von Coach Stephan Wedemeyer. Doch der Abschluß von Daniel Gerst konnte von einem Abwehrspieler kurz vor der Linie abgefangen werden. Dem TSV servierte man zu viel Bälle nach Fehlpässen und Ballverlusten und gestattete ihm dadurch immer wieder Möglichkeiten, was eigentlich anders herum geplant war. Nach 15 Min. hatte der TSV doch leichte Vorteile. So hätte bereits das 1:0 für den TSV fallen können, als einer dieser gefährlichen Eckbälle nur knapp von einem TSV-Stürmer verfehlt wurde, der völlig frei am langen Pfosten lauerte. In der 21. Min. hatte Markus Schmitt nach einem Freistoß von Wedemeyer die Chance den SVI in Führung zu bringen, doch auch er verpaßte freistehend knapp den Ball.
Überraschend für viele Zuschauer, dass der SVI enorme Schwierigkeiten hatte, das Spiel in den Griff zu bekommen. Der TSV war nun wirklich keine Übermannschaft, aber es gelang einfach nicht, das Leistungsvermögen zu 100% abzurufen. Die beste Szene des SVI sahen die Zuschauer dann in der 26. Min., als Wedemeyer über links davonzog, lang auf Ümüt Dirican flankte und dieser mit einem herrlichen Seitfallzieher den TSV-Keeper zu einer Glanzreaktion zwang. Dieser Abschluß wäre sicherlich einen Treffer wert gewesen. Doch auch SVI-Keeper Michael Bleyer, der wie immer die Zuverlässigkeit in Person war, konnte sein Können zeigen, als er nach einen Flanke den Kopfball eines TSV-Stürmers mit einer Glanzparade herausfischte, wo viele schon den Torschrei auf den Lippen hatten. Allerdings wurde er in dieser Situation von seinen Abwehrspielern kläglich im Stich gelassen. In der 40. Min. wieder ein Freistoß für den SVI an aussichtsreicher halblinker Position. Dieses mal schraubte sich Gabriel Saule hoch, köpfte aber knapp am rechten Pfosten vorbei.
Ein Fehler im Mittelfeld führte in der 42. Min. zu einem Blitzkonter, den Markus Brehmer eiskalt ausnutzte und sein Team zum ungünstigsten Zeitpunkt mit 1:0 in Führung brachte.
Noch war allerdings nichts verloren. In der Halbzeit puschte man sich dann nochmals auf und nahm sich vor, dagegen zu halten und die Leistung zu steigern. Doch 20 Sekunden nach dem Wiederanpfiff zerstörte ein Elfmeterpfiff des sehr gut leitenden Schiedsrichters vorzeitig alle Träume, nachdem Steffen Seewald etwas übermotiviert gegen Brehmer agierte und ihn im 16er unglücklich zu Fall brachte. Diese Chance ließ sich der TSV nicht nehmen. Natter vollstreckte den Strafstoß unhaltbar zur 2:0 Führung. Von diesem Schock erholte sich der SVI schwer. Man war meilenweit entfernt von dem tatsächlichen Leistungsvermögen. Mit zunehmender Spieldauer bekam der TSV immer mehr Spielanteile, nachdem der SVI natürlich nun voll auf Angriff spielen mußte, um die Partie evtl. noch drehen zu können. Dies wäre sicherlich auch möglich gewesen, wenn die Nerven den Spielern nicht im Weg gestanden wären. Trotzdem bekam man die Chancen für einen frühzeitigen Anschlußtreffer, der sicherlich noch mal für Spannung gesorgt hätte. Doch an diesem Tag wollte nichts klappen. So scheiterte Ümüt Dirican in der 76. Min. mit seinem Abschluß. Die größte Chance vereitelte erneut der Keeper des TSV, der einen nahezu unhaltbaren Freistoß von Stephan Wedemeyer in der 79. Min. aus dem linken oberen Winkel herausfischte. So rannte die Zeit dem SVI davon und somit die letzte Hoffnung, vielleicht noch eine Verlängerung erzwingen zu können. Ein Verzweiflungsschuß von Robert Liebl in der 88. Min. entwickelte sich abgefälscht zu einer Bogenlampe, überraschte dadurch den TSV-Torhüter und brachte so den 2:1 Anschlußtreffer, in der 88. Min. der allerdings zu spät für den SVI fiel. An diesem Tag war dem SVI nach einer tollen Saison leider der Erfolg nicht gegönnt. Als der Schiedsrichter nach zwei Minuten Nachspielzeit die Partie abpfiff, waren alle Beteiligten selbstverständlich am Boden zerstört. Die Enttäuschung stand jedem ins Gesicht geschrieben.

So blieb es am Abend dann bei der Saisonabschlußfeier und nicht bei einer Aufstiegsparty. Doch die Mannschaft zeigte die richtige Reaktion, indem alle die Parole ausgaben: Nächstes Jahr gibt's keine Relegation, sondern gleich einen Direktaufstieg!

Der SVI spielte wie folgt:

Bleyer, Seewald, D. Schmitt, Liebl, Unseld, M. Schmitt (70. Wolf), Gschwind, Saule, Gerst, Wedemeyer, Dirican

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 14. Juni 2010 um 15:46 Uhr
 
05.06.10 Holzschwanger SV - SVI 1:2 (0:2) PDF Drucken E-Mail
Montag, den 07. Juni 2010 um 18:01 Uhr

Holzschwanger SV -SVI 1:2 (0:2)

 

Am letzten Spieltag waren die Vorgaben klar definiert. Ein Unentschieden würde dem SVI genügen, um die Relegation zu erreichen. Doch das Ziel war von Anfang an, in Holzschwang alle drei Punkte mitzunehmen. Und entsprechend stark begann man auch. Bevor sich die Hausherren sortiert hatten, führte der SVI schon mit 1:0. Eine Flanke von Robert Liebl auf den langen Pfosten wurde per Seitfallzieher aus spitzem Winkel von Stephan Wedemeyer in der 4. Min. zur Führung abgeschlossen. Der SVI wollte nichts anbrennen lassen und zeigte dies deutlich den zahlreichen Zuschauern. Immer wieder gings in Richtung HSV-Tor. Dies wurde in der 17. Min. erneut belohnt, als nach toller Vorarbeit von Ümüt Dirican dieser Daniel Gerst anspielte und der zur 2:0 Führung einschoß. Die Gastgeber hatten wenig zu bieten im Spiel nach vorn. Der SVI zeigte eine überragende Mannschaftsleistung ohne Ausfall. In der 30. Min. fast schon die Vorentscheidung, als Robert Liebl im 16er zu Fall gebracht wurde. Doch der ansonsten sichere Elfmeterschütze S. Wedemeyer setzte den Ball diesesmal knapp neben das Tor. So gings dann mit einem beruhigenden Zweitorevorsprung in die Pause.

In der 2. Hälfte hatte der HSV die erste gute Aktion, doch im Abschluß haperte es zum Glück für den SVI bei den Holzschwangern. Die erste Chance für den SVI gabs in der 60. Min., als nach einem Einwurf auf Daniel Gerst dieser allein in Richtung Tor lief, dann aber wohl Ümüt Dirican auflegen wollte, anstatt selbst abzuschließen. So konnte diese Chance vereitelt werden. Dafür gab es dann im Gegenzug 2:1 Anschlußtreffer der durchaus vermeidbar gewesen wäre. Gleichzeitig kam aber die Info aus Oberroth, dass dort die Führung der Illerberger nicht mehr bestand hatte und Oberroth ausgleichen konnte.

In der 74. Min. mußte der HSV mit einem Mann weniger auskommen, nachdem es für einen Spieler die Gelb/Rote Karte gab. Die Hitze zeigte nun auch ihre Wirkung, denn beiden Teams war der Kräfteverschleiß nun langsam anzusehen. Das Auswechselkontingent wurde daher auch voll ausgeschöpft.

Der SVI schaukelte die Partie dann sicher nach Hause und freute sich anschließend zur Recht über diesen Erfolg der Vizemeisterschaft und die Möglichkeit, über ein Relegationsspiel gg. Kettershausen den Aufstieg klar zu machen.


Der SVI spielte wie folgt:

Bleyer, Seewald, D. Schmitt, Treml (85. Brendle), Unseld, Liebl, Gschwind, M. Schmitt (70. Saule), Gerst, Wedemeyer, Dirican (78. Hutter)

 


Reserve Holschwanger SV - SVI 4:1 (0:0)

 

Auch hier war alles andere als ein Freundschaftsspiel zum Saisonende angesagt. Denn mit einem Sieg hätte die SVI-Reserve die Meisterschaft feiern können. Allerdings hatten die Hausherren einen starken Beginn und drängten frühzeitig auf eine Vorentscheidung. Bis zur 30. Min. gab es dann auch fast nur Einbahnstraßen-Fußball. Dabei hatte man viel Glück, da Holzschwang eine Vielzahl von Möglichkeiten erspielte, aber vergab. Für den SVI hingegen gab es kaum Gelegenheit. Ein Freistoß von Orkay Uysal in der 20. Min. und kurz darauf ein ein Schuß von ihm knapp neben den Pfosten waren die einzig nennenswerten Aktionen. Trotz der Möglichkeit Meister zu machen gab es erstaunlicherweise einen Spieler, der offenbar gar kein Interesse daran hatte. Der Großteil der Mannschaft kämpfte hingegen vorbildlich , allen voran Jonas Wolf u. Flo Schwaninger. Manch einer ging bis an die körperlichen Grenzen, andere hingegen hatten wohl keine Lust. Erst ab der 30. Min. konnte der SVI die Partie einigermaßen ausgeglichen gestalten, nachdem die Bemühungen der Hausherren ohne Erfolg blieben. Dies zerrte offenbar an den Nerven. So rettete man ein 0:0 in die Pause, das noch alle Möglichkeiten offen ließ.

Einen starken Start legte der SVI dann nach dem Wiederanpfiff hin. Ein schneller Angriff über O. Uysal u. Jonas Wolf brachte fast die Führung, doch Serge Ahrens verpaßte den Querpass freistehend vor dem Tor denkbar knapp. Plötzlich sah sich der HSV in arger Bedrängnis, denn innerhalb der ersten fünf Minuten hatte der SVI zwei dicke Torchancen. Doch in der 53. Min. führte ein schneller Konter des HSV zum 1:0. Doch entgegen aller Erwartungen gab der SVI keineswegs auf. Die Mannschaft kämpfte unermüdlich und wurde in der 67. Min. dafür belohnt. Ausgehend vom stark aufspielenden Flo Schwaninger, der sich in den 16er durchkämpfte wurde dessen Schuß noch abgefangen, doch O. Uysal setzte nach und brachte den SVI zurück in die Partie. Doch nur drei Minuten später führte der HSV erneut. Die endgültige Entscheidung dann in der 76. Min. mit dem 3:1, als man natürlich aufmachen mußte und so immer wieder in Konter lief. Das 4:1 in der 82. Min. war dann vielleicht ein Treffer zu viel, denn so klar unterlegen war man absolut nicht. Man kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Die Vizemeisterschaft hatte man keinesfalls zu Saisonbeginn erwartet. Insofern war dies eine hervorragende Saison.

 

Die Reserve spielt wie folgt:

Rott, Müller, Langewalter, B. Uysal, Adam, Schwaninger, Brendle, Vivacqua, O. Uysal, Wolf, Ahrens, Kocak


 
30.05.10 SVI - SV Ingstetten 3:1 (2:1) PDF Drucken E-Mail
Montag, den 31. Mai 2010 um 17:32 Uhr

29. Spieltag, 30.05.10

SVI -SV Ingstetten 3:1 (2:1)

 

Hochmotiviert u. -konzentriert startete man in die wichtige Partie. Man wollte sich im letzten Heimspiel der Saison keine Blöße geben. Und so dauerte es auch wieder einmal nur 6 Minuten, bis der SVI in Führung ging. Stephan Wedemeyer zog aus ca. 30 Metern in Richtung Tor. Daraus wurde eine Bogenlampe, die den Gäste-TW völlig auf dem falschen Fuß erwischte und hinter ihm zur 1:0-Führung ins Netz fiel. Dem SVI gab dieser frühe Treffer den nötigen Schwung. Der Ball lief gut in den eigenen Reihen und man setzte den Gast permanent unter Druck. So gab es immer wieder Möglichkeiten. Leider mußte man vorzeitig wechseln, nachdem Harry Wedemeyer nach einem ungeahndeten Foulspiel an ihm in der 20. Min. verletzt aufgeben mußte. Für ihn kam Gabriel Saule in die Partie.
Gelegentlich Konter von Ingstetten konnte man problemlos abfangen. In der 30. Min. hatte Daniel Gerst das 2:0 auf dem Fuß, doch sein Flachschuß strich knapp am Pfosten vorbei. Die Gäste suchten ihr Heil weiterhin in Kontern. Dabei gingen sie oft rustikal zu Werke, was der schwache Schiedsrichter leider nicht konsequent unterband.
Der erste nennenswerte Angriff von Ingstetten in der 38. Min. konnte vom bis dato wenig geprüften SVI-Keeper Bleyer mit einer tollen Fußabwehr entschärft werden. Überraschend dann aber der Ausgleich in der 41. Min. Nach einem Eckball legte Gabriel Saule den Ball unglücklich einem Gäste-Spieler auf, der aus 15 Metern flach abzog und unhaltbar flach neben dem Pfosten zum 1:1 einschoß. Die Freude der Gäste dauerte aber keine 60 Sekunden. Denn vom Anpfiff weg gab's für den SVI einen Eckball, den Stephan Wedemeyer auf den langen Pfosten zog, wo Gabriel Saule zur Stelle war und per Kopfball das 2:1 erzielte. Das war genau die richtige Antwort. So gings dann in die Pause.

Nach starker Startphase ließ man den Gästen zu viel Spielraum so daß die Abwehr mehr gefordert war. In der 60. Min. die erste Großchance für den SVI, als sich Gerst zu einem Distanzschuß entschloß, sein Schuß aber nur die Latte traf. Die Gäste hielten eisern dagegen und gaben zu keinem Zeitpunkt auf. Das erlösende 3:1 resultierte aus einem Foulelfmeter in der 76. Min. Der gerade erst eingewechselte Ümüt Dirican wurde nach herrlichem Doppelpaßspiel mit Daniel Gerst im 16er zu Fall gebracht. Stephan Wedemeyer vollstreckte den fälligen Elfmeter sicher. Die Erleichterung war groß. Denn damit war die Partie gelaufen, obwohl Ingstetten nicht aufsteckte und weiter kämpfte.

Am Ende durfte man sich über eine ansprechende Leistung freuen, mit der man sicherlich im großen Finale in Holzschwang keine Angst haben muß. Der SVI wird sich diese Chance nicht in allerletzter Sekunde mehr nehmen lassen.

Der SVI spielte wie folgt:

Bleyer, Seewald, D. Schmitt, Treml, Unseld, Liebl (80. Brendle), Gschwind, M. Schmitt (74. Dirican), Gerst, S. Wedemeyer, H. Wedemeyer (20. Saule)



Reserve SVI - SV Ingstetten 1:1 (0:1)

Bei teilweise starken Regengüssen konnte der SVI seine deutliche Überlegenheit nicht umsetzen. Erschwerend kam hinzu, dass man ab der 20. Min. in Unterzahl spielen mußte, nachdem sich Emrah Kaplan völlig unnötig die Gelb/Rote Karte abholte. Trotzdem spielte man relativ überlegen, vor allem in den Abwehrreihen, wo insbesondere Neuzugang Daniel Hutter auffiel, der einen tollen Einstand feierte. In der 31. Min. hatte der SVI die erste große Einschußmöglichkeit, als Bayram Kocak von Orkay Uysal glänzend freigespielt wurde, dieser aber den Ball knapp übers Tor setzte. Umso überraschender dann der Führungstreffer für die Gäste in der 35. Minute. Mit einer Bogenlampe aus 20 Metern überraschte der Schütze den SVI-Torhüter Christian Rott, als sich der Ball über ihn zum 0:1 ins Netz senkte. Kurz darauf hatte man den Ausgleichstreffer auf dem Fuß, doch der Pfosten rettete den Gästen die Führung.
In der 2. Hälfte galt es dann, den Rückstand aufzuholen. Entsprechend drückte man aufs Tempo. In der 59. Min. dann der verdiente Ausgleich. Orkay Uysal wurde im 16er zu Fall gebracht, nachdem er sich bis dahin durchgesetzt hatte und kurz vor dem Torschuß war. Sein Bruder Berkay vollstreckte den Elfmeter dann zum 1:1 Ausgleich.
Wer jedoch glaubte, dass dies die Wende einläuten würde, sah sich getäuscht. Anstatt gemeinsam die Ärmel hochzukrempeln ließ man sich nun unverständlicherweise auf Scharmützel mit den Gegenspielern ein und auf endlose Diskussionen mit dem Schiedsrichter. Einige Spieler haben offenbar nicht die nötige Einstellung. Wenn man die Chance auf die Meisterschaft hat, darf man ein anderes Auftreten erwarten.
So hatte man am Ende der Partie sogar noch Glück, nicht noch zu verlieren, denn aufgrund der Spielweise hatten die Gäste noch einige Einschußmöglichkeiten. So trennte man sich gegen den Tabellenvorletzten mit einem 1:1.
Für das letzte Spiel bedeutet dies, dass man nur mit einem Sieg den Meisterwimpel empfangen würde, was sicherlich möglich wäre, wenn ALLE wollen!!

Die Reserve spielte wie folgt:

Rott, Hutter, Langenwalter, B. Uysal, Kaplan, Demirkaya, Kocak, Vivacqua, Ahrens, Wolf, O. Uysal, Brendle, Adam


Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 03. Juni 2010 um 13:49 Uhr
 
09.05.10: SVI - SV Oberroth II 4:0 (1:0) PDF Drucken E-Mail
Montag, den 10. Mai 2010 um 09:28 Uhr

27. Spieltag, 09.05.10

SVI -SV Oberroth II 4:0 (1:0)


...oder - wenn der Vater mit dem Sohn auf Torejagd geht (Schlagzeile in der NUZ v. 10.05.)


Im vorletzten Heimspiel durfte es für den SVI nur ein Ziel geben, nämlich keine Schwäche zu zeigen und einen Sieg einzufahren. Dabei mußte man erneut auf zwei Spieler der AH zurückgreifen, da einige Spieler noch angeschlagen sind. Doch dass dies alles andere als ein Nachteil ist, sollte sich schnell zeigen. Harry Wedemeyer u. Harry Treml zeigten, dass sie noch lange nicht zur "alten Garde" gehören und mehr als Lückenbüßer waren. Da konnte sich der eine oder andere "Aktive" nicht nur eine Scheibe abschneiden, was Einsatzwillen und Spielfreude betrifft.

Das Spiel begann dann auch optimal. In der 6. Min. flankte Ümüt Dirican vor den 5-Meter-Raum, wo Harry Wedemeyer goldrichtig stand und den Ball relativ unbedrängt mit dem Außenrist zur frühen 1:0-Führung versenkte. Daß dies die Gäste nicht groß beeindruckte war klar. Oberroth ist als Kämpfertruppe bekannt und zeigte dies deutlich. Trotzdem hatte der stark aufspielende Ümüt Dirican die große Möglichkeit zum 2:0 in der 13. Min., als er ungestört über die linke Seite kommend abzog, sein Ball vom TW an den Innenpfosten abgelenkt werden konnte, von dort an den anderen Innenpfosten prallte und der Ball von dort wieder ins Feld zurücksprang, wo er vom Gästetorwart aufgenommen werden konnte. Im Gegenzug hatte man dann Glück, als die Gäste fast den Ausgleich erzielen konnten, doch Libero Julian Unseld reagierte blitzschnell und klärte den Kopfball mit der Brust vor der Linie für seinen bereits geschlagenen Torhüter. Und die Gäste blieben weiterhin gefährlich. Immer wieder sorgten sie mit gefährlichen Kontern für Gefahr. Allerdings legten sie Mitte der 1. Halbzeit eine ruppigere Gangart an den Tag, die der sehr gute Schiedsrichter jedoch 3 mal konsequent mit Gelb bestrafte. Dadurch kehrte auch wieder Ruhe ein. Der SVI hingegen fand nicht die Mittel, die kompakt stehende Gästeabwehr ernsthaft in Gefhar zu bringen. Wenn es gefährlich wurde, dann nur durch Standards oder wenn man über die Außen kam.

Die 2. Hälfte begann dann wiederum mit einem Paukenschlag. In der 49. Min. spielte Robert Liebl einen langen Ball vor das Gästetor, wo wieder Harry Wedemeyer unbedrängt den Ball annehmen konnte, zwei Abwehrspieler noch älter aussehen ließ wie er, und dann überlegt zum 2:0 einschoß. Damit dürfte er die letzten Zweifler überzeugt haben, die wegen seiner Aufstellung die Nase rümpften. Dieser Treffer sollte nun die notwendige Sicherheit geben, war aber noch kein Grund dafür, die Partie als gelaufen zu sehen. Endgültig den Zahn zog man den Gästen dann wohl in der 54. Min.. Wieder war Ümüt Dirican der Ausgangspunkt, der sich erneut auf seiner linken Seite durchsetzen konnte und überlegt auf Daniel Gerst quer auflegte, der direkt zum 3:0 vollstreckte. Und man wollte noch mehr, denn die Gäste waren nun deutlich angeschlagen. In der 65. Min. drängte Daniel Gschwind energisch in den 16-Meter-Raum, wo er regelwidrig zu Fall gebracht wurde. Den fälligen Strafstoß verwandelte dann Stephan Wedemeyer zum 4:0. Den sicheren Sieg vor Augen schaltete man jetzt einen Gang zurück. Das führte danzu, daß Oberroth wieder mehr nach vorne machen konnte, sich aber immer wieder an der SVI-Abwehr fest biß.

Einen kurzen Einsatz gab's für Steffen Seewald, der in der 72. Min. für F. Schwaninger in die Partie kam, nach zwei ungestümen Fouls aber nach 14 Min. Spielzeit  mit Gelb/Rot vorzeitig zum Duschen geschickt wurde.

Es war kein überragendes Spiel, was bei diesem Gegner auch nicht zu erwarten war. Aber die Truppe um Trainer S. Wedemeyer zeigte, dass man bereit ist, den 2. Tabellenplatz mit allen Mitteln zu verteidigen. Jetzt gilt es, die 3-wöchige Pause zu nutzen um Verletzungen auszuheilen und sich für die letzten beiden Partien fit zu machen.


Der SVI spielte wie folgt:


Bleyer, Schwanginger (72. Seewald), D. Schmitt, Treml, Unseld, Liebl (60. Demirkaya), Gschwind, Dirican (76. Brendle), Gerst, St. Wedemeyer, H. Wedemeyer

 


Zuletzt aktualisiert am Montag, den 10. Mai 2010 um 17:16 Uhr
 
02.05.10 Kellmünz - SVI 1:1 (0:0) PDF Drucken E-Mail
Montag, den 03. Mai 2010 um 08:19 Uhr

27. Spieltag, 02.05.10

TSV Kellmünz - SVI 1:1 (0:0)


Einen flotten Auftakt bekamen die Zuschauer in Kellmünz bei unangenehmen Witterungsverhältnissen zu sehen. Denn Kellmünz hatte bereits in der 2. Min. den Führungstreffer auf dem Fuß, doch der Stürmer verstolperte unmittelbar vor dem Tor zum Glück für den SVI. Coach Stephan Wedemeyer mußte sein Team umstellen, nachdem drei Spieler verletzt außer Gefecht waren (Hahn, Demirkaya, Saule). In der 11. Min. dann ein weiterer Ausfall: der bereits angeschlagen ins Spiel gegangene Rober Liebl mußte ebenfalls aufgeben. Für ihn kam Harry Wedemeyer ins Spiel.
Die Hausherren hatten in weiteren Verlauf immer wieder Gelegenheiten in Führung zu gehen. Bis zur 25. Min. waren allein drei Großchancen zu verzeichnen, die alle zum Glück nicht genutzt wurden. In der 30. Min. mußte der SVI bereits die zweite Auswechslung vornehmen, nachdem Steffen Seewald stark gefährdet war, die Gelb/Rote Karte zu bekommen. Er wurde durch Florian Schwaninger ersetzt, der eine tolle Partie lieferte. Man sah deutlich, dass die Abwehr um Libero Adam doch immer wieder große Probleme mit dem Sturm des TSV bekam. Andererseits tat sich der SVI schwer, der kompakten Abwehr der Hausherren beizukommen. Zu umständlich wurden die Angriffsaktionen angelegt. So konnte man froh sein, die 1. Halbzeit unbeschaden überstanden zu haben.
In der Halbzeit stellte der SVI dann um. Für Adam kam Harry Treml, der noch mehr Druck ausüben sollte. Damit war das Auswechselkontingent frühzeitig erschöpft. Aber es sollte sich zeigen, dass dies eine gute Entscheidung war. Treml sorgte für deutlich mehr Schwung im Spiel nach vorn. Julian Unseld übernahm nun den Liberoposten. Auch dies wirkte sich positiv aus. Jetzt endlich kam der SVI richtig ins Spiel. Harry Wedemeyer hatte kurz nach dem Wiederanpfiff die erste gute Szene, als dessen Schuß nach guter Vorarbeit von Ümüt Dirican knapp übers Tor strich. Doch den ersten Treffer erzielten die Hausherren in der 55. Min. nach einem Eckball, wo es der Abwehr nicht gelang den Ball aus der Gefahrenzone zu bringen und der Ball irgendwie über die Linie gedrückt wurde. Doch die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Schon der erste Gegenangriff nach dem Führungstreffer brachte für den SVI den Ausgleich. Daniel Gschwind zog aus der Distanz ab, wobei sein Ball unhaltbar zum 1:1 abgefälscht wurde.
Danach fand ein offener Schlagabtausch mit Torraumszenen auf beiden Seiten statt. Das Spiel nahm nun richtig Fahrt auf. Keiner wollte sich offenbar mit dem Remis zufrieden gegen. Am wenigsten der SVI, zumal der Zwischenstand aus Jedesheim im Spiel gg. Illerberg (2:1) die Runde machte. Das gab dem SVI nochmals zusätzlichen Antrieb. Pech für die Ümüt Dirican, der in der 75. Min. nicht genug Druck hinter seinen Kopfball bekam u. sein Aufsetzer noch vor der Linie entschärft werden konnte. Auch der eine oder andere Distanzschuß verfehlte oft nur knapp das Gehäuse. Gegen Ende der Partie war der SVI doch die überlegenere Mannschaft und startete einen Angriff nach dem anderen. Der TSV verlagerte sich auf Konter, die aber immer höchstgefährlich wurden. Doch die Abwehr stand ebenso sicher wie die des Gegners.
Die wohl größte Torchance für den SVI unterband der Schiri in der 80. Min., als Stephan Wedemeyer durch einen herrlichen Paß in den freien Raum allein auf das Kellmünzer Tor geschickt wurde, doch der Abseitspfiff diese Chance zunichte machte. Eine klare Fehlentscheidung, die dem SVI vielleicht den Sieg gekostet hat.
Am Ende trennte man sich mit einem sicherlich leistungsgerechten 1:1 und ist weiterhin auf Relegationskurs, nachdem die beiden Verfolger Illerberg u. Gerlenhofen ebenfalls Remis spielten.

Der SVI spielte wie folgt:
Bleyer, Seewald (33. Schwaninger), D. Schmitt, Unseld, Adam (46. Treml), M. Schmitt, Gschwind, Dirican, Gerst, S. Wedemeyer, Liebl (11. H. Wedemeyer)


 

Reserve TSV Kellmünz0 - SVI 2:0 (1:0)

 

Als Tabellenführer nach Kellmünz gereist, präsentierte sich die Reserve alles andere als ein Meisteraspirant. Erwartungsgemäß schwer tat man sich von Anfang an gg. die kampfstarken Hausherren. Man hatte zwar nach zwei Minuten die erste Chance, doch auf dem nassen Boden war auch viel dem Zufall überlassen. Die 1:0 Führung  in der 20. Min. für Kellmünz resultierte jedoch aus einem Fehler im Mittelfeld. Schon zu diesem Zeitpunkt war zu erkennen, dass nicht alle SVI-Spieler wohl bereit waren, für das nahe Ziel zu kämpfen. Die Angriffsversuche des SVI verpufften meist im Kleinklein-Spiel. Kurz vor der Halbzeit hatte der TSV die Chance zum 2:0, doch TW Rott parrierte glänzend, als der Kellmünzer Stürmer alleine auf ihn zulief.

Nach dem Wechsel drückten die überlegenen Hausherren auf ein schnelles 2. Tor. Dies dauerte dann auch nur fünf Minuten. Zu leicht wurde es dem Gegner gemacht, so daß das 2:0 in der 50. Min. die logische Konsequenz war. Der Rest ist schnell beschrieben. Da der eine oder andere nicht die notwendige Einstellung u. Siegeswillen zeigte, mußte die Reserve die erste Auswärtsniederlage der Saison hinnehmen. Auf den Punkt brachte es ein Spieler von Kellmünz nach der Partie, als er zu seinem Mitspieler ungläubig meinte: "Und die sind Tabellenführer?"

Für die letzten beiden ausstehenden Spiele heißt es nun nochmals alles, aber auch wirklich alles zu tun, um das unmögliche vielleicht doch noch möglich zu machen. Zeit genug zur Vorbereitung wäre vorhanden, da man erst wieder am 30.05. ins Geschehen eingreift.

 

Die Reserve spielte wie folgt:

 

Rott, Langenwalter, Brendle, Plapp, Kaplan, Köse, Vivacqua, O. Uysal, B. Uysal, Ahrens, Kocak, Mikschl, Müller


Zuletzt aktualisiert am Montag, den 03. Mai 2010 um 21:26 Uhr
 
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