13. Spieltag: FKV Neu-Ulm - SVI 0:7 PDF Drucken E-Mail
Montag, den 03. November 2014 um 16:21 Uhr

13. Spieltag, 26.10.14
FKV Neu-Ulm – SV Illerzell 0:7 (0:4)

 

Ohne Frage – dieses Spiel gegen den Tabellenletzten mußte ge-wonnen werden, wollte man sich nicht zum Gespött des gesam-ten Bezirks machen. Diesen Druck merkte man dem SVI von Beginn auch an. Man drückte den FKV in die eigene Hälfte zu-rück, doch die Zuspiele zum eigenen Mann waren oft zu unge-nau, so daß kein richtiger Angriff in den ersten Minuten zustande kam.
In der 8. Min. dann die Führung für den SVI, als zunächst Bö-ckeler mit seinem Schuß an der Abwehr hängen blieb, Lämmle aber nachsetzte und vollendete. Trotzdem machte der SVI einen etwas unsortierten Eindruck. Allerdings war zu erkennen, daß man dem FKV spielerisch weit überlegen war. Man hätte nur noch konzentrierter und schneller den nächsten freien Mann anspielen müssen, um den Gegner noch früher in die Schranken weisen zu können.
Der SVI blieb weiter dominierend, aber machte sich das Leben selbst schwer durch unkonzentrierte Zuspiele vor des Gegners Tor. Und wenn der Ball doch mal aufs Tor kam, war der FKV-Torhüter zur Stelle und klärte. In der 35. Min. brachte Hahn nach einer Ecke den SVI mit 2:0 in Führung. Ein Doppelschlag in der 40. u. 42. Min. von Lämmle kurz vor der Halbzeit bracht dann die Vorentscheidung. Diese beiden Tore zum 4:0 waren das Resultat von schnellem Paßspiel über die Außenposition, womit der FKV völlig überfordert war.
Nach dem Wechsel hatte der SVI in der 50. Min. den ersten ge-fährlichen Angriff des Gegners zu verzeichnen, der knapp über das Tor ging. Offenbar hatte man zu Beginn der 2. Halbzeit erneut Probleme ins Spiel zu kommen um den Gastgeber in Schwierigkeiten bringen zu können. Das ganze wirkte nun sehr zerfahren und etwas einfallslos.
So dauerte es doch bis zur 63. Min., ehe Schmitt aus 16 Metern abschloß und das 5:0 erzielen konnte. Das 6:0 in der 70. Min. resultierte aus dem schönsten Spielzug der Partie, ausgehend von der Abwehr. Über zwei Stationen spielte Schwaninger einen herrlichen Pass in den Lauf von Schmitt, der flach ins untere rechte Eck zum 6:0 abschloß.
Diese Spielweise wäre das richtige Rezept gewesen, um das Er-gebnis nun deutlich höher zu gestalten. Stattdessen spielte man wieder lange Bälle, die meinst nichts einbrachten. Beim 7:0 in der 88. nutzte der aufgerückte Daikeler einen Ballverlust der Hausherren im eigenen 16er.

 

Der SVI spielte wie folgt:
Bleyer, Müller, Nair (55. Wolf), Daikeler (17. Inverno), J. Un-seld., Schmitt, Lämmle (60. Berhe), Schwaninger, Hahn, N. Un-seld, Böckeler.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 03. November 2014 um 16:26 Uhr