SVI weiter ohne Punktgewinn PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 21. August 2014 um 05:57 Uhr

2. Spieltag, 20.08.14

SVI - SV Pfaffenhofen 0:1 (0:1)

 

Das Spiel an sich ist schnell erklärt: Dem SV Pfaffenhofen gelang es quasi mit dem Halbzeitpfiff nach einem Torwartfehler das Tor des Tages zu erzielen, während der SVI nach der Partie erneut seinen vergebenen Chancen hinterher jammert und sich ohne Punkte weit unten in der Tabelle wiederfindet. Dabei wäre gegen den Absteiger durchaus ein Sieg möglich gewesen. Aber diese erneute Niederlage hat man sich selbst zuzuschreiben. Läuferisch und kämpferisch konnte man der Mannschaft absolut nichts vorwerfen. Doch vor des Gegners Tor wird einfach zu harmlos agiert. Lediglich in der 82. Min. gab es für wenige Augenblicke Hoffnung, als nämlich nach einem herrlichen Spielzug Schwaninger den Ball in der Mitte vor dem Tor aufgelegt bekam und den Ball ins Tor schoß. Doch der SR erkannte auf Abseits, was nicht eindeutig zu erkennen war.

Damit zum Hauptakteur an diesem Abend - dem Schiedsrichter Gerhard Schilling. Schon die Ansetzung dieses SR muß hinterfragt werden. Denn er ist aus Pfaffenhofen und pfeift für den Nachbarverein aus dem Ortsteil Beuren. Dafür kann er persönlich selbstverständlich nichts. Doch was der SR sich über 90 Min. leistete, muß einfach Reaktionen hervorrufen. In einer völlig fairen und nie aggressiv geführten Partie begann er von den ersten Minuten an, Gelbe Karten wegen nicht ansatzweise erwähnungswerten Aktionen zu verteilen, so dass nach 20 Min. bereits auf beiden Seiten 5 Spieler vorbelastet waren. Es waren nicht einmal Situationen, wo man vielleicht hätte auch erst einmal eine Ermahnung hätte aussprechen können. Als dann in der 24. Min. bereits der erste Spieler Gelb/Roth sah (Scalsi/Pfaffenhofen) wurden bereits die ersten Prognosen am Spielfeldrand abgegeben, wie viele Spieler nach 90 Min. noch auf dem Platz stehen würden. Um es vorweg zu nehmen - es waren auf beiden Seiten noch neun Spieler!

In der Folgezeit mußten dann abwechselnd Nico Unseld (65.), Winterhalder (68.) u. Patrick Daikeler (85.) mit Gelb/Rot den Platz verlassen. Beispiel beim Pfaffenhofener Winterhalder: dieser wirft sich an der Außenlinie in einen Schuß wird am Rücken getroffen, und bekommt die Gelb/Rote Karte wegen absichtlichem Handspiel!

Lediglich der letzte Platzverweis von Daikeler war durchaus vertretbar.

 

Ansonsten waren von den insgesamt 10 Gelben Karten max. zwei Karten in Ordnung. Selbst ein anwesender, höherklassig pfeifender SR vom SV Pfaffenhofen, verließ nach dem Spiel kopfschüttelnd den Platz ob dem, was er hier mit ansehen mußte.

Die Inkompetenz des SR zeigte sich schon vor dem Spiel, als er wegen der neuen Auswechselregel angesprochen wurde und daraufhin äußerte, dass er nach der "alten Regel" pfeifen werde, das heißt es dürfe niemand mehr zurückwechseln. Erst in der Halbzeit wurde er offenbar von höherer Stelle "eingenordet" und gab nun an, dass man jetzt doch rückwechseln könne.

Schade, dass es bereits zu Beginn der Runde schon wieder völlig unnötigen Ärger mit einem Schiedsrichter gab, der meinte, seine Kompetenz ohne Grund derart zu präsentieren. Erfreulich, dass die Zuschauer sich wenigstens an die Regeln hielten und trotzdem relativ ruhig blieben. Gut auch, dass der Ausgang der Partie an sich nichts mit der Leistung des SR zu tun hatte und er nicht verantwortlich gemacht werden muß für die SVI-Niederlage.

Wir (und auch unser Gegner) waren uns jedoch nach dem Spiel einig, dass wir diesen SR in Zukunft ablehnen werden!!!!

 

Die Reserve des SVI unterlag nach einer schwachen Leistung gegen eine deutlich ältere Gastmannschaft mit 1:3 (1:3). Zunächst brachte Markus Wolf den SVI in der 14. Min. verdient in Führung. Doch ab diesem Zeitpunkt meinten die meisten SVI-Akteure, dass dies nun genügen würde. Schnell übernahm nun Pfaffenhofen das Spiel in die Hand und stellten bereits bis zum Halbzeitpfiff den Endstand her. Erst ab der 60. Min. begann der SVI langsam wieder zu kämpfen und drängte vehement auf den Anschlußtreffer, allerdings vergeblich. Herausragend war lediglich die Leistung von Falk Teuber, der über 90 Min. alles gab und als ältester SVI-Spieler vorlebte, wie man läuft und kämpft.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 25. August 2014 um 09:59 Uhr