Nachholspiel SV Beuren - SVI 3:0 PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 16. Mai 2014 um 06:57 Uhr

Nachholspiel 15.05.14
SV Beuren II – SVI 3:0 (1:0)

 

Ein ganz anderes Auftreten zeigte der SVI in Beuren im Vergleich zum Spiel in Aufheim. Von Beginn an agierte man druckvoll und ließ Beuren erst einmal überhaupt nicht ins Spiel kommen. Trotzdem hatten die Hausherren in der 9. Min. die erste Möglich-keit, doch zum Glück zog der freistehende Stürmer den Ball aus kurzer Distanz übers Tor. Beuren wurde permanent beim Spielaufbau gestört. Der SVI stand gut sortiert und ließ kaum Angriffe des Gegners zu. Insbesondere im Mittelfeld gewann man die Zweikämpfe oder eroberte sich verloren Bälle zurück. Lediglich die gut funktionierende Vierer-abwehrkette des SV Beuren war irgendwie nicht auszuhebeln.

Ein Ballverlust in der eigenen Hälfte führte dann in der 30. Min. zum bis dahin schmeichelhaften Führungstreffer der Hausherren. Der Ball konnte nicht von Marcel Micheler aus der Gefahrenzone außerhalb des 16-Meter-Raums gebracht werden und blieb an seinem Gegenspieler hängen. Dieser fackelte nicht lange, ging auf das SVI-Tor zu und schoß den Ball unhaltbar unter die Querlatte ins Tor zum 1:0. Das stellte den Spielverlauf zu diesem Zeitpunkt etwas auf den Kopf. Doch der SVI ließ sich dadurch überhaupt nicht aus dem Konzept bringen und drückte weiterhin auf's Tempo. In der 38. Min. bekam Julian Unseld den Ball herrlich in den freien Lauf gespielt und konnte allein auf's Tor ziehen, verfolgt von seinem Gegenspieler, der in mit einem leichten Stoß im 16er dann auch zu Fall brachte, was allerdings vom Schiedsrichter nicht gesehen und mit einem eigentlich fälligen Foulelfmeter geahndet wurde. Kurz darauf war es Nico Unseld, der sich gut in Szene setzte und kurz vor dem 16er zu Fall gebracht wurde. Simon Hahn blieb mit dem direkten Freistoß allerdings an der Mauer hängen.

So ging es mit einem knappen Rückstand in die Halbzeitpause, wo Trainer Daikeler seine Jungs noch einmal aufpuschte. Denn der SVI zeigte bis dahin eine klasse Partie und war durchaus ein ebenbür-tiger Gegner. Bis dahin hatte die Mannschaft wirklich aufopfe-rungsvoll gekämpft und alles gegeben.

Gleich zu Beginn der 2. Hälfte brachte Trainer Daikeler mit Florian Schwaninger und Tom Hieber zwei frische Leute ins Spiel. Insbe-sondere der quirlige Schwaninger sollte im Spiel nach vorne etwas für Wirbel sorgen. Nach wie vor paßte alles. Die Mannschaft zeigte Kampf, Laufbereitschaft und Disziplin. Nur der Torerfolg fehlte. Nach wie vor biß man sich allerdings an der Beurener Abwehrkette die Zähne aus.

Doch erneut waren nicht konsequent genug aus der Gefahrenzone geschlagene Bälle die Ursache für zwei weitere Gegentreffer in-nerhalb von nur zwei Minuten. Beuren nutzte auch diese Chancen und Geschenke in der 68. und 70. Min. konsequent und ging so mit 3:0 in Führung. Der SVI brachte sich dadurch um den verdien-ten Lohn, denn alle Spieler zeigten eine deutliche Leistungssteige-rung und hielten bis auf einen kurzen Zeitraum mit dem Gegner auf Augenhöhe mit. Aber unter dem Strich zählen eben Tore, und die konnte der SVI im dritten Spiel hinter einander nun nicht erzielen.

In der 79. Min. hatte man dann Glück, als die Querlatte rettete. Trotz der sichtbaren Resignation wehrte man sich weiterhin und versuchte alles, um noch einen Treffer zu erzielen, wenn auch der Sieg für Beuren ab der 70. Min. eigentlich fest stand nach dem Doppelschlag. Doch alle Akteure waren sich einig, dass man nicht noch einmal so ein Desaster wie gegen Aufheim erleben wollte und stemmten sich bis zum Schluß dagegen. So konnte man zu-mindest das Ergebnis halten.

Im Gegensatz zum Aufheimer Spiel kann man der Mannschaft nicht den Vorwurf machen, dass sie nicht gekämpft oder sich ge-wehrt hätte. Doch es sind noch drei Spiele, die bestritten werden müssen. Und ein Blick auf die aktuelle Tabelle zeigt, dass man in diesen drei Wochen alles kaputt machen kann, was man sich bis Ende April erarbeitet hat.

 

Der SVI spielte wie folgt:
Bleyer, Brendle, D. Schmitt, Nair, J. Unseld, Hahn, Daikeler (46. Schwaninger), Micheler (46. Hieber), Köhler, Bauer, N. Unseld (76. Saverino)

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 16. Mai 2014 um 07:33 Uhr