22. Spieltag: SV Aufheim - SVI 6:0 PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 14. Mai 2014 um 11:58 Uhr

21. Spieltag, 11.05.14

SV Aufheim – SVI 6:0 (2:0)

 

Was die Mannschaft von Trainer Patrick Daikeler an diesem Tag ablieferte war nicht nachzuvollziehen. Das Team begann ungewohnt nervös und sah sich schnell von Aufheim in die Defensive gedrängt. Die Zuordnung beim SVI stimmte überhaupt nicht und die Platzherren starteten einen Angriff nach dem anderen, während der SVI überhaupt nicht ins Spiel fand. Was sich bereits schnell abzeichnete war die Tatsache, dass Aufheim sprühte vor Spiellaune und Kämpferwillen, was beim SVI völlig fehlte. Nicht dass die Mannschaft mit Absicht schlecht spielte, aber es funktionierte hinten und vorne nichts.

In der 20. Min. ging Aufheim dann auch völlig verdient in Führung. Der SVI war meilenweit von seiner Form der letzten Wochen entfernt. Und es machte nicht den Anschein, dass der SVI dem Spiel eine Wende geben könnte. Alles wirkte unsicher und unkonzentriert. So spielte sich 75% des Spiels in der Hälfte des SVI’s ab. Symptomatisch die Entstehung zum 2:0: ein Eckball des SVI führte in der 45 Min. zum zweiten Aufheimer Treffer. Die kurz gespielte Ecke kam anstatt zum eigenen Mann zum Gegner, der mit einem schnellen Konter in Richtung Tor marschierte und nur durch ein Foulspiel im 16er gebremst werden konnte. Den fälligen Elfmeter verwandelte Aufheim sicher zur 2:0 Halbzeitführung.

Nach einer deftigen Halbzeitansprache des Trainers begann der SVI die 2. Hälfte etwas engagierter. Noch war die Partie nicht verloren. Mit einer deutlichen Leistungssteigerung hätte man den Gastgeber sicher noch einmal gehörig Probleme bereitet. Tatsächlich sah man den SVI nun öfter vor dem Aufheimer Tor aufkreuzen. Aber klare Torchancen kamen dabei leider nicht heraus. Zumindest zeigte die Mannschaft nun mehr Willen, agierte aber weiterhin unglücklich. Der komplette Einbruch kam dann ab der 63. Min. Zunächst startete der SVI einen vielversprechenden Angriff, der jedoch am 16er der Aufheimer abgefangen werden konnte und zu einem Konter führte, den die Hausherren eiskalt zum 3:0 abschlossen. Nun ging es Schlag auf Schlag, denn was der SVI in den darauffolgenden 10 Minuten zeigte, war blamabel. Denn man schaffte es, dass man sich zwei weitere Treffer einfing. Zunächst wurde Torhüter Bleyer von seinen Abwehrspielern völlig im Stich gelassen und wehrte sich vergeblich gegen das 4:0 (67.). Anstatt nun auf Schadensbegrenzung aus zu sein, lag der Ball keine zwei Minuten später erneut im Tor. Die Aufheimer nahmen die Einladung zum munteren Scheibenschießen gerne an und hätten in dieser Phase den SVI völlig zerlegen können, da einige Spieler nur noch körperlich auf dem Platz anwesend waren.

So setzte Aufheim mit dem 6:0 in der 86. Min. den Schlusspunkt einer einseitigen Partie. Es soll jedoch nicht unerwähnt bleiben, dass der vielleicht schönste Spielzug der Partie unmittelbar vor dem Spielende vom SVI vorgetragen wurde, als Nico Unseld nach herrlichem Zuspiel alles richtig machte, sein Abschluss aus knapp 16 m aber leider nur den linken Pfosten traf. Diesen Ehrentreffer hätte das Team trotz der undiskutablen Vorstellung verdient gehabt.

 

Der SVI spielte wie folgt:

Bleyer, Müller, Daikeler, D. Schmitt, J. Unseld (64. Sapi), Hahn, M. Schmitt, Schwaninger (46. Hieber), Köhler (57. Kovacs), Nair, N. Unseld

 

 

Reserve SV Aufheim – SVI 0:0

 

Im Vorspiel zeigte die Reserve nach 2 Wochen Zwangspause eine sehr starkte und ansehnliche Leistung, wobei beide Teams sehr offensiv spielten. Dabei zeigte der SVI kämpferisch eine tadellose Leistung. Trotzdem hatte der Gastgeber die klar besseren und klareren Torchancen, die jedoch mit großem Einsatz verhindert werden konnten. Insbesondere die Abwehrleistung um Libero Patrick Leger gilt es hier hervor zu heben. Es wurde keinem Zweikampf aus dem Weg gegangen und verbissen um jeden Ball gekämpft. Lediglich im Sturm hat die Reserve momentan das gleiche Problem wie in der 1. Mannschaft: es fehlt einfach ein Vollstrecker. Ansonsten hatte es die Reserve der 1. Mannschaft eigentlich vorgemacht, wie man gegen solche Kämpfermannschaften dagegen halten muß.

So brachte man die Partie ohne Gegentor zu Ende, obwohl man anhand der Aufheimer Chancen zugeben muß, dass man durchaus deutlich hätte verlieren können.

Das Spiel wurde von Matthias Vogt bzw. Ludwig Daikeler gepfiffen, nachdem der eingeteilte Schiedsrichter nicht erschienen war. Trotzdem bzw. gerade deswegen muß man allen Akteuren eine überaus faire Spielweise bestätigen.

 

Die Reserve spielte wie folgt:

Schaukal, Blattmann, Kaplan, Hilberth, Leger, Oellingrath, Wieser, Saverino, Wolf, Parton, Spitz, Kocak, Schmaeling

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 16. Mai 2014 um 07:00 Uhr