Illerkirchberg trennt sich von Trainer Meydanci PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 17. Oktober 2013 um 08:11 Uhr

Der FC Illerkirchberg hat sich nach der 1:2 Niederlage gg. den FV Altenstadt von seinem Trainer Bora Meydanci getrennt, der erst zum Saisonbeginn die Mannschaft übernommen hattte. Meydanci kam vom Landesliga-Absteiger Türk Gücü Ulm und hatte zuvor die Teams vom FV Ay und SV Tiefenbach trainiert. Nach mittlerweile vier Niederlagen (gg. TSV Senden, Jedesheim, Kettershausen, Altenstadt) und sieben Punkten Rückstand zum Tabellenführer sah man sich offenbar zum Handeln gezwungen. Zum Saisonbeginn wurde Illerkirchberg von vielen als einer der Favoriten gesehen, übrigens auch von den Verantwortlichen des SV Illerzell. Aber dass es oft anders kommt als man sich denkt, erfährt der SVI ja derzeit am eigenen Leib.

Vorerst fungiert, wen wundert's, Torhüter Uwe Häberle wieder als Trainer, der ja schon in den letzten drei Jahren dort als Spielertrainer fungierte. Es wird sich zeigen, ob dieser Trainerwechsel den FC Illerkrichberg bis zur Winterpause wieder näher an die Tabellenspitze bringt. Bis dahin sind noch sechs Spiele zu absolvieren. Aber in dieser Liga ist zu diesem Zeitpunkt ein 7-Punkte-Rückstand alles andere als ein sicheres Polster.

 

Dies gilt insbesondere für den SVI, der allerdings seinen Trainer überhaupt nicht in Frage stellt, obwohl die Tabellensituation und die Ergebnisse dies vielleicht vermuten lassen könnte. Trainer Patrick Daikeler leistet in seinem ersten Jahr als Coach sehr gute Arbeit. Die Mannschaft ist auch mit Eifer uns Spaß beim Training dabei. Auch die Stimmung entspricht alles andere als dem Tabellenstand. Man arbeitet ruhig weiter und konzentriert sich nun auf das Derby am kommenden Wochenende gegen den RSV Wullenstetten, der in der sich in der selben prekären Lage befindet und mit einem Punkt Rückstand auf dem vorletzten Tabellenplatz steht. Für beide Teams droht nun der Absturz auf den letzten Platz, sollte Ataspor am Sonntag erneut gewinnen, was allerdings gg. Aufheim nicht unbedingt zu erwarten ist. In den letzten beiden Spielen der Vorrunde hat es dann erst der RSV und dann der SVI mit Ataspor zu tun. Es müßte schon allein Motivation genug sein, sich nicht von Ataspor überholen zu lassen, bei allem Respekt vor dem Durchhaltevermögen dieses Teams.

So wird man sicherlich ein interessantes und hoffentlich spannendes Derby am Sonntag in Illerzell zu sehen bekommen. Nur der Sieger hat die Chance kurzfristig an das untere Mittelfeld Kontakt zu halten, denn Esperia Neu-Ulm hat aktuell einen 5-Punkte-Vorsprung zum SVI.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 17. Oktober 2013 um 10:39 Uhr