11. Spieltag: RSV Wullenstetten - SVI PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 16. Oktober 2012 um 18:27 Uhr

11. Spieltag, 14.10.2012

RSV Wullenstetten - SVI 2:5 (2:2)


Die Zuschauer sahen einen Auftakt nach Maß für den SVI: zunächst parierte der RSV-Keeper nach drei Minuten einen Freistoß von Ümüt Dirican zur Ecke. Aus diesem Eckball resultierte dann der schnelle Führungstreffer, als zunächst Niko Unseld an der Querlatte scheiterte. Der Abpraller kam dann zu Patrick Daikeler, der aus dem Rückraum mit einem satten Flachschuß in die Ecke sein Team in Führung schoß. In der 9. Min. konnte Alessandro Saverino mit energischem Nachsetzen den Ball erobern, spielte diesen zu Michael Heß, der den Ball auf dem Weg zum Tor am Torhüter vorbeispitzelte, dabei aber von diesem zu Fall gebracht wurde. Den fälligen Elfer verwandelte Ümüt Dirican sicher zum 2:0. In der 12. Min. hätte sogar das 3:0 fallen können, doch RSV Keeper reagierte glänzend beim Abschluß von Saverino und klärte zur Ecke.


Bis dahin kam der RSV nur sporadisch vor den SVI-Strafraum. Allerdings war bei der einen oder anderen Situation die SVI-Abwehr überhaupt nicht gut sortiert. Dies nutzte der RSV auch prompt in der 26. Min. zum 1:2 Anschlußtreffer, wobei dieser Treffer durchaus zu verhindern war. Der RSV bekam nun plötzlich leichte Oberhand und der SVI verfiel wieder in den alten Trott, dass man wieder aufhörte energisch dagegen zu halten. Dabei lief man Gefahr, dass man den Vorsprung vorzeitig verspielte.

Und genau dies traf in der 36. Min. ein, als erneut aus einer harmlosen Situation der RSV plötzlich am 16er den Abschluß suchte und zum Entsetzen der SVI-Anhänger zum 2:2 traf. Der RSV war wieder in der Partie und sah nun seine Chance, dem Spiel eine Wende herbei zu führen. In der 42. Min. wäre fast das 3:2 für die Hausherren gefallen, wenn dem SVI in dieser Situation nicht die Querlatte gerettet hätte.

Nach einer entsprechenden Halbzeitpauke kam ein anderer SVI aus der Kabine. Das Tempo wurde erhöht und der RSV sah sich sofort wieder in die Defensive gedrängt. Schon in der 48. Min. hatte Heß den Führungstreffer auf dem Fuß, als er allein vor dem RSV-Keeper auftauchte, dieses Mal aber diesem scheiterte. Die Chancen für den SVI häuften sich nun. Lediglich der erfolgreiche Abschluß fehlte noch.

So dauerte es bis zur 65. Min., als der längst fällige Führungstreffer für den SVI fiel. Michael Heß war es, der an diesem Tag eines seiner besten Spiele ablieferte, und mit einem strammen Schuß aus halblinker Position ins lange Eck zum 3:2 einschoß. Nun schien der Bann gebrochen zu sein, denn der SVI bestürmte nun des Gegners Tor. Der RSV bekam kaum Luft für Entlastungsangriffe. Eine herrliche Kombination in der 71. Min., ausgehend von Michael Heß, kam über David Schmitt zu Alessandro Saverino, der ebenfalls am RSV-Keeper scheiterte, der sich über Arbeit nicht beklagen konnte. Doch in der 73. Min. war er machtlos, als erneut Heß nach Flanke von Ümüt Dirican per Kopfball zum 4:2 traf. Dieser krönte dann in der 83. Min. seine Leistung mit dem 5:2. Zunächst kämpfte sich Markus Schmitt in den 16-Meter, wo er ungestraft zu Fall gebracht wurde. Heß reagierte am schnellsten und machte seinen Hattrick perfekt. In der Schlußphase meinte es der SVI dann wohl zu gut mit dem Nachbarn, denn man hätte durchaus noch zwei Treffer erzielen müssen. Doch sowohl Niko Unseld, als auch Herbert Sandner vergaben klare Einschußmöglichkeiten. Die letzte Situation bekam David Schmitt, der mit seinem Kopfball scheiterte.


Der SVI spielte wie folgt:

Bleyer, Daikeler, Schwaninger, Brendle, J. Unseld, N. Unseld (85. Ketzer), M. Schmitt, D. Schmitt, Saverino (75. Sandner), Dirican (70. Spitz), Heß


Reserve RSV Wullenstetten - SVI 3:0 (1:0)


Die Reserve des SVI ist weiterhin ein Schatten seiner selbst. Denn nach wie vor steht man ohne Sieg am Tabellenende mit einem katastrophalen Torverhältnis (6:32). Beim Gastspiel in Wullenstetten war erneut deutlich zu erkennen, dass die Mannschaft weit entfernt ist von Stabilität. Erneut kämpfte zwar der Großteil des Teams, aber es werden einfach zu viele einfache Bälle verloren, man verrennt sich in den Gegenspielern, anstatt den einfachen Pass zum Nebenmann zu spielen. Dies war umso verwunderlicher, wenn man sich die Aufstellung zu Gemüte führt. Mit dieser Elf müßte man eigentlich ganz oben mitspielen! So hat derzeit jeder Gegner leichtes Spiel, um seine Treffer zu erzielen. So auch in Wullenstetten, als man in der 42., 73. u. 89. Min. die Gegentreffer gegen eine junge Mannschaft hinnehmen mußte.


Die Reserve spielte wie folgt:

Schaukal, Schinel, Hilberth, Ketzer, Kaplan, Wieser, Bausch, Schmaeling, Janda, Oellingrath, Spitz, Sirigu, Aksu, Kocak, Uysal