5. Spieltag: FC Illerkirchberg - SVI 4:2 PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 11. September 2012 um 18:57 Uhr
5. Spieltag, 09.09.12

FC Illerkirchberg - SVI 4:2 (2:1)


Die Spieler waren sich einig, dass man eine Woche zuvor einfach zu wenig tat und u.a. mehr Laufbereitschaft zeigen mußte. So sahen die Zuschauer bei spätsommerlichen Temperaturen einen flotten Beginn auf beiden Seiten. Doch in der 12. Min. bekam man mit dem ersten hohen Ball vor das SVI-Gehäuse gleich den ersten Treffer, als es der Abwehr nicht gelang, den Ball aus der Gefahrenzone zu bringen und der FC-Stürmer aus 14 Metern Maß nahm zum 1:0. Der SVI ließ sich davon aber nicht beirren und hielt dagegen. Kurz nach dem Führungstreffer kämpfte sich Michael Heß durch, doch sein Abschluß wurde abgeblockt. In der 15. Min. lag der Ball erneut im Tor des SVI, doch der Schiedsrichter erkannte zu Recht auf Behinderung von SVI-Keeper Bleyer bei seiner Abwehr. In der 20. Min. hatte Tim Spitz dann die Chance zum schnellen Ausgleich, als er von Yakub Taskaya mit einem tollen Paß in den freien Raum bedient wurde, sein Abschluß aber knapp am langen Pfosten vorbei ging. Die Hausherren hingegen spielten die Sache viel konsequenter und energischer. So erzielten sie in der 25. Min. das 2:0, wobei das Abwehrverhalten des SVI viel zu halbherzig war. Mit ein Grund, für die Vielzahl der Tore, die man in dieser Saison schon wieder einstecken mußte.

Dem SVI merkte man nun schnell an, daß der Gegner ihm den Schneid abgekauft hatte. Denn plötzlich spielte man total verunsichert, während sich I'kirchberg nun die Bälle problemlos erobern konnte und so Chance um Chance erspielte. Doch kurz vor der Halbzeit belohnte sich der SVI dann doch noch mit dem 2:1 Anschlußtreffer, als Saverino den Ball von Michael Heß per Kopf verlängert bekam und endlich mit seinem Abschluß Erfolg hatte. Um die Partie evtl. noch zu drehen, mußte in der 2. Hälfte härter gearbeitet werden. Trotzdem ließ man dem Gegner weiterhin die nötigen Räume und brachte sich damit wieder mehr und mehr in Bedrängnis. So auch in der 54. Min., als der FC erneut leichtes Spiel hatte mit seinem Pressingspiel und die SVI-Abwehr erneut nur Zuschauer war beim 3:1-Treffer.

Allerdings brachte sich der SVI erneut zurück in die Partie, als Michael Heß in der 68. Min. plötzlich frei am 5-Meter-Raum den Ball vor den Fuß bekam und nicht lange fackelte beim 3:2 Anschlußtreffer. Jetzt wurden die Gastgeber doch etwas nervös. Doch in der 80. Min. legte sich diese Nervosität schlagartig, als man mit dem 4:2 Treffer die Sache klar machte. Während der SVI seine Freistöße vor dem 16er harmlos und gefahrlos ausführte, zeigte es der FC wie's geht: einfach mal volle Lotte drauf halten - und hatte damit Erfolg. Unhaltbar schlug der Ball im SVI-Gehäuse ein.


Die Enttäuschung stand den SVI-Fans und Verantwortlichen nach dieser Partie in den Gesichtern geschrieben ob der Leistung der Mannschaft. Es wird Zeit, dass die Spieler den Ballast abwerfen, den sie mit sich herumtragen und die Köpfe frei bekommen. Denn die Qualität und das Leistungsvermögen dieser Mannschaft wurde bislang noch lange nicht abgerufen.


Der SVI spielte wie folgt:

Bleyer, Daikeler, Müller (67. M. Ketzer), Spitz, Taskaya, N. Unseld, M. Schmitt, D. Schmitt, Heß, Saverino, Schwaninger (46. Göbel)



Reserve FC Illerkirchberg - SVI 6:2 (3:1)


Die Reserve zeigte nach zwei spielfreien Wochenenden erneut eine mit vielen Fehlern geführte Partie, was sich in der Höhe des Ergebnisses wiederspiegelt. Einziger Lichtblick war der überragende Einstand von Youngster Patrick Ketzer, der in kämpferischer und spielerischer Hinsicht vorbildlich auftrat, wobei sich sogar der eine oder andere Spieler der 1. Mannschaft daran eine Scheibe abschneiden kann.

Er belohnte sich auch mit dem Treffer zum 5:2 (60.). Den Treffer zum 3:1 besorgte sein ebenfalls vorbildlich auftretender älterer Bruder und Spielführer Michael Ketzer in der 40. Min.

Ansonsten hatte der Gegner des SVI wenig Gegenwehr bei seinen Toren, die in regelmäßigen Abständen fielen. Die Torausbeute hätte durchaus noch höher sein können, doch TW Schaukal konnte noch die eine oder andere Einschußmöglichkeit vereiteln.

Auch hier muß endlich ein Ruck durch die Mannschaft gehen. Denn 18 Gegentore in nur drei Spielen spricht in erster Linie für ein desaströses Abwehrverhalten, was aber die gesamte Mannschaft betrifft.


Die Reserve spielte wie folgt:

Schaukal, Ahrens, Hilbert, M. Ketzer, Bausch, Mikschl, Schurmann, Schmaeling, Kaplan, Ibrahimi, P. Ketzer, Janda


 


Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 11. September 2012 um 19:02 Uhr