SVI unterliegt im Derby deutlich mit 1:4 PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 30. Oktober 2011 um 19:12 Uhr
SVI - RSV Wullenstetten 1:4 (0:1)

Nichts wurde es mit dem erhoften Derbysieg, denn wer das Spiel gesehen hat mußte zugeben, dass kein anderer als der RSV Wullenstetten den Sieg verdient hat. Schon nach fünf Minuten lag man mit 0:1 im Rückstand, als man im Mittelfeld den Ball verlor und Schuß aus 20 Metern die RSV-Führung brachte. So ging man dann auch in die Kabinen, wobei die Gäste fast über die gesamte Spielzeit tonangebend und vorallem energischer zu Werke gingen.  Beim 0:2 zeigte der RSV, wie man mit schnellem Paßspiel über vier Stationen einen Angriff erfolgreich abschließt. Der SVI setzte dann nach und erzielte in der 67. Min. nach einer kurzen Drangperiode den durchaus verdienten Anschlußtreffer durch Schwaninger. Vermutlich wäre die Partie ganz anders ausgegangen, wäre nicht 30 Sek. später der SVI-Keeper mit einem Freistoß aus dem Mittelkreis düpiert worden. Das bremste alle Hoffnungen auf eine Wende des Spiels. Der SVI gab zwar nicht auf und hatte auch immer wieder Torchancen, doch der RSV kämpfte verbissen und erzielte in der 74. Min. per Elfmeter nach Foulspiel von Ahrens den 1:4 Endstand. Verständlich, dass Trainer Sandner mehr als enttäuscht war über die Leistung seiner Manschaft.

Auch die Reserve verlor das Nachbarschaftsduell trotz zweimaliger Führung mit 2:4. Bereits in der 2. Min. ging man durch Dworatschek in Führung, und dass mit 9 Mann. Einige Spieler zeigten wieder einmal, wie viel ihnen der SVI Wert ist. Die Gäste rannten quasi 45 Min. auf ein Tor, doch erst in der 35. Min. gelang ihnen der Anschlußtreffer. Nach dem Wechsel war der SVI dann vollzählig, was sich zunächst auch spielerisch bemerkbar machte. In der 60. Min. erneut die Führung durch M. Kocak, der einen Freistoß direkt verwandelte. Eigentlich schien es nun, dass der SVI die Partie sicher beherrscht. Doch erneut begannen einige nun das fussballspielen einzustellen und die Partie schon abgehakt zu haben. Die Quittung bekam man dann in dreifacher Form, denn anders als der SVI spielte man beim RSV weiter und wurde dafür mit Toren in der 70., 80. u. 85. Min. belohnt.
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 04. November 2011 um 16:15 Uhr