25.09.11: SV Aufheim - SVI 3:1 (2:0) PDF Drucken E-Mail
Montag, den 26. September 2011 um 19:56 Uhr

8. Spieltag, 25.09.11

SV Aufheim - SVI 3:1 (2:0)

Die Partie begann äußerst flott. Vor allem der SVI zeigte von Beginn an, dass er sich alles andere als verstecken und abwarten will. Schon in der 2. Min. hatte M. Schmitt ein erstes Signal gesetzt, doch sein Abschluß konnte vom Aufheimer Keeper entschärft werden. Auch in der 10. Min. wurde es vor dem Aufheimer Tor gefährlich, als Orkay Uysal mit seinem schwächeren linken Fuß abschloß, sein Schuß jedoch ohne Erfolg blieb. Im Gegenzug dann aber die 1:0 Führung für die Hausherren. Hier sah die SVI Abwehr nicht gerade souverän aus, als nach einer Flanke gleich zwei Spieler zu viel Freiraum hatten. In der Folgezeit ließen die Aufheimer klare Torchancen ungenutzt, so dass man froh sein mußte, nicht höher in Rüchstand geraten zu sein. In der 27. Min. dann das 2:0, wobei die Abwehr wiederum tatkräftig mithalf, als man den Ball einfach nicht aus der Gefahrenzone bekam und den Aufheimern drei Versuche gestattete, ehe der letzte dann zum Erfolg führte. Damit war wieder alles geplante über den Haufen geworfen. Der SVI versuchte zwar vorallem über Florian Schwaninger u. David Schmitt, die immer wieder mit ihren überfallartigen Angriffen zum Erfolg zu kommen. So in der 38. Min., als D. Schmitt erneut mit Tempo in den 16er eindrang, der Aufheimer Torhüter ihm jedoch den Ball gerade noch vom Fuß nehmen konnte.

Nach dem Wechsel setzte die Mannschaft dann sehr rasch die Vorgabe von Trainer Sandner um, möglichst bald den Anschlußtreffer zu erzielen. Es waren gerade einmal zwei Minuten gespielt, als Nico Unseld nach einem Eckball den Ball auf D. Schmitt auflegte und dieser aus 16 m den Ball überlegt ins Aufheimer Tor schoß. Kurz darauf mußte er aufgrund seiner Verletzung von H. Sandner ersetzt werden. Dieser Treffer zeigte erst einmal Wirkung. Und der SVI zeigte nun Biß und drückte die Aufheimer nun in die eigene Hälfte zurück. Man erspielte sich nun doch einige Chancen und war dem Ausgleich näher als Aufheim einem dritten Treffer. Markus Schmitt hatte in der 64. Min. das 2:2 auf dem Fuß, als er nach einer Ecke den Ball in Richtung Tor schoß, der Ball aber gerade noch von einem Aufheimer für seinen bereits geschlagenen Torhüter von der Linie geschlagen wurde, wobei einige den Ball hinter der Linie gesehen habe. Der SR stand jedoch genau auf der Torauslinie und hatte beste Sicht. Die Hoffnung auf den Ausgleich war aber in der 77. Min. verflogen, als Aufheim nach einem Eckball durch den gerade eingewechselten ausgerechnet durch den Ex-Illerzeller Ronny Tegatz per Kopfball das 3:1 markierte.  Damit war dem SVI sichtbar der Zahn gezogen, denn weitere Bemühungen blieben ohne Erfolg.

Der SVI spielte wie folgt:

Sirigu, Ahrens, Seewald, Brendle (68. Ketzer), J. Unseld, M. Schmitt, N. Unseld, D. Schmitt (54. Sandner), O. Uysal, Schwaninger, Spitz (20. Kaplan)


Reserve SV Aufheim  - SVI 3:0 (1:0)

Erneut mußte die Reserve ohne Ersatzspieler auskommen, was schnell spürbar wurde. Ohne die Aushilfe von den AH-Spielern Mikschl u. Reindl hätte es vermutlich duster ausgesehen. Wenn dann zudem noch der Spielleiter u. der Abteilungsleiter mitwirken müssen, zeigt dies eigentlich die Probleme, die man derzeit zu bewältigen hat.  Zudem müssen die Neulinge noch Bindung zur Mannschaft finden. Dies alles machte die Aufgabe nicht leicht, obwohl der Gegner durchaus auf Augenhöhe spielte, zumindest was den Tabellenplatz betraf. So konnte man die erste Hälfte noch einigermaßen ausgeglichen gestalten. Leider wurden speziell die Außenpositionen nicht konsequent besetzt, ansonsten hätte man den dort reichlich vorhandenen Freiraum sicherlich besser nutzen können. Besser machten es die Hausherren in der 35. Min., als sie eine Abwehrschwäche ausnutzten und mit 1:0 in Führung gingen. Nach dem Wechsel genügte den Aufheimern drei Minuten, um die Partie zu entscheiden, als sie in der 54. u.. 56. Min. zweimal wenig Gegenwehr verspürten und die Geschenke dankend annahmen. Ansonsten verstrickte man sich in sinnlose Einzelaktionen, die überhaupt nichts brachten. Auf alle Fälle hat die Mannschaft noch viel Nachholbedarf und muß sich gewaltig steigern, auch was die taktische Disziplin betrifft.

Die Reserve spielte wie folgt:

Schaukal, M. Kocak, Ketzer, M. Mikschl, Reindl, Schenker, Heß, Schmaeling, B. Uysal, Barta, Kopp