03.04.11: SV Ingstetten - SVI 4:2 (1:0) PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 05. April 2011 um 07:52 Uhr

18. Spieltag, 03.04.11

SV Ingstetten - SVI 4:2 (1:0)


Nachdem die ersten drei Spiele in diesem Jahr für den SVI verloren gingen, mußte nun in Ingstetten unbedingt ein Sieg her. Zwar ging man das Spiel wie fast üblich mit viel Druck auf des Gegners Tor an und erspielte sich auch schnell Einschußmöglichkeiten. Doch Daniel Gerst scheiterte mit einem Heber, den er knapp übers Tor setzte. Und auch Harry Wedemeyer hätte mit seinem gut platzierten Kopfball die Möglichkeit den SVI schnell in Führung zu bringen, doch der Ingstetter Torhüter konnte dies mit einer Parade verhindern. Dann begann die Partie zerfahren zu werden. Schnell war die konzentrierte Angriffslust vorbei und der SVI-Anhang bekam bereits nach 20 Min. ernsthafte Zweifel, ob dies gut gehen würde. Für den verletzten Kapitän Julian Unseld war es eine Qual von draußen zusehen zu müssen und nicht eingreifen zu können. Nur vereinzelt gelang eine gefällige Kombination, was dann auch sofort für Gefährlichkeit sorgte. Doch im Abschluß war man zu unkonzentriert. Vor allem zu bemängeln war die Laufbereitschaft. Die Quittung erhielt der SVI unmittelbar vor der Halbzeit, als nach einem Eckball das 1:0 fiel. Dabei konnte der Torschütze aus kurzer Distanz unbedrängt einköpfen.

Die Halbzeit-Standpauke von Coach Wedemeyer war entsprechend. Zwar begann man mit energischen Angriffen. Doch schon nach sieben Minuten war alles vorbei, als nach einem unnötigen Ballverlust im Mittelfeld ein Ingstetter aus 20 Metern abzog und den Ball zum 2:0 einschoß. Unerklärlich, wie jedwede Moral und Kampfeswille auf einmal weg war. Selbst die einfachsten Spielzüge gelangen nicht. Ingstetten nutzte diese totale Konfusion konsequent au. So auch in der 65. Min, als ein harmlos scheinender Angriff den Hausherren das 3:0 brachte. Und Ingstetten mußte sich nicht einmal großartig anstrengen, um gegen den SVI gut auszusehen. Beim 4:0 in der 72. Min. waren schon Auflösungserscheinungen sichtbar, denn Abwehrarbeit sieht anderes aus. Die Schlußoffensive des SVI kam daher zu spät. Den 4:1 Anschlußtreffer durch S. Wedemeyer in der 75. Min. mit einem direkt getretenen Freistoßtor folgte in der 82. Min. noch das 4:2, als S. Wedemeyer von rechts scharf vors Tor spielte, wo H. Wedemeyer richtig stand und den Ball über die Linie drückte. Ingstetten fühlte sich bis dahin wohl zu sicher und hatte nun doch etwas Sorge, dass die Partie noch kippen könnte. Doch mehr als die beiden Anschlußtreffer konnte der SVI nicht entgegen setzen. So gab es die vierte Niederlage in Folge. Und man muß sich die Frage stellen, wieso das mehr als gute Spielerpotential nicht entsprechend umgesetzt werden kann.

Jungs - macht eure Köpfe wieder frei, auch wenn die Saison nun offenbar gelaufen ist!


Der SVI spielte wie folgt:

Bleyer, Seewald (70. Ahrens), D. Schmitt (70. Müller), Hahn, Nothelfer (55. Demirkaya), Wolf, Saule, M. Schmitt, Gerst, S. Wedemeyer, H. Wedemeyer

 

 



Reserve SV Ingstetten - SVI 0:2 (0:1)

 

Die Reserve zeigte gegen den Tabellenletzten eine ansprechende Leistung und hatte über die gesamte Spielzeit die Partie im Griff. Bereits in der 15. Min. ging man verdient in Führung, als Rückkehrer Orkay Uysal mit einem langen Ball von Müller über Langenwalter links angespielt wurde und dann in Richtung Tor zog. Mit einem satten Flachschuß ins lange Eck ließ er dem Ingstetter Torhüter keine Chance und brachte den SVI mit 1:0 in Führung. Trotz eindeutiger Überlegenheit gab es jedoch keinen weiteren Treffer mehr in der 1. Halbzeit. Die Hausherren kamen nicht einmal gefährlich vor das SVI-Tor.
Nach dem Wechsel häuften sich dann die Torchancen wieder. Der schönste Spielzug des Spiels führte dann in der 60. Min. zum 2:0. Wieder war Christian Müller die Ausgangsposition, der erneut von hinten auf Jochen Langenwalter spielte, der den Ball sofort auf Manuel Piekenbrink weiterleitete. Dieser setzte sich über die rechte Seite durch. Seine scharfe Hereingabe vors Tor wurde dann von Orkay Uysal perfekt abgeschlossen. Bei diesem Spielstand blieb es dann auch, obwohl noch einige gute Angriffe zu verzeichnen waren.

Die Reserve spielte wie folgt:
Schaukal, Müller, Ahrens, Fischer, Brendle, Langenwalter, Piekenbrink, Ibrahimi, H. Kocak, Köse, Uysal, Hutter, M. Kocak, Kopp
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 05. April 2011 um 08:26 Uhr