31.10.10 SF Schießen - SVI 0:5 (0:3) PDF Drucken E-Mail
Montag, den 01. November 2010 um 08:43 Uhr

11. Spieltag 31.10.10

SF Schießen – SVI 0:5 (0:3)


Gegen den Tabellenletzten war die Vorgabe klar. Alles andere als ein deutlicher Sieg wäre als Enttäuschung zu werten. Und dies setzte die Mannschaft fast zu 100% um. So dauerte es gerade einmal acht Minuten, bis der Ball erstmalig im Schießener Tor landete. Auf Zuspiel von Gabriel Saule schloß S. Wedemeyer über halbrechts zur 1:0 Führung ab. Der SVI war deutlich überlegen und ließ die Hausherren schnell spüren, was wohl auf sie zukommen wird. In der 16. Min. klingelte es erneut im Kasten der Sportfreunde. Erneut war es G. Saule, der die Vorarbeit leistete. Über die rechte Außenseite kommend spielte er den Ball vors Tor. Daniel Gschwind spritzte in den Ball und lenkte diesen unhaltbar zum 2:0 ins Netz ab. Schießen war jetzt schon total überfordert mit dem schnellen Paßspiel des SVI und einer Angriffswelle nach der anderen. In der 33. Min. fast das 3:0, als Daniel Gerst auf dem Weg zum Tor den Ball am Torwart vorbeispitzelte, jedoch auch knapp am Pfosten.
In der 26. Min. kam dann das frühzeitige aus für Daniel Gschwind, dessen Oberschenkelmuskulatur zwickte. Für ihn kam Harry Wedemeyer ins Spiel.
Wenn es beim SVI überhaupt etwas zu bemängeln gab, dann die fast schon krankhafte Vergabe von Torchancen. Dies hat in manchen Spielen schon Punkte gekostet. Allerdings mußte man sich in Schießen keine Sorgen machen, dass der Sieg in Gefahr geraten würde.
In der 34. Min. hatte S. Wedemeyer einen erneuten Treffer auf dem Fuß, doch dessen Schuß aus 16 m strich knapp am linken Pfosten vorbei. Überhaupt fehlt im derzeit das notwendige Glück und die Leichtigkeit im Abschluß, die ihn letztes Jahr zum souveränen Torjäger machte. Auch in der 40. Min. hätte ein Treffer für den SVI fallen müssen, doch Markus Schmitts Abschluß aus kurzer Distanz konnte von einem Schießener am Pfosten stehend gerade noch von der Linie gekratzt werden.
Die erste gefährliche Situation für den SVI gab's dann in der 45. Min., als die Abwehr u. das Mittelfeld zu weit aufgerückt war und ein Konter fast zum Anschlußtreffer führte. Hier wurde der bis dahin nahezu arbeitslose SVI-Keeper Reinhard Zeller erstmals gefordert. Wer weiß, was ein eventueller Anschlußtreffer kurz vor dem Halbzeitpfiff vielleicht doch noch für Folgen gehabt hätte. Doch der SVI legte sofort nach. In der Nachspielzeit sorgte Daniel Gerst dann für das wichtige 3:0, als er nach Zuspiel von S. Wedemeyer dieses mal sicher und überlegen erfolgreich abschloß.

Nach dem Wechsel wollte Schießen wohl nochmal eine Mini-Offensive starten. Und sie hatten plötzlich auch Chancen. So hatte Torwart Zeller in kürzester Zeit mehr Arbeit als über die gesamte 1. Halbzeit. Doch die Abwehr löste diese Mini-Offensiv-Phase problem- und vor allem ohne Gegentreffer. Doch dann zog der SVI wieder die Zügel an und erspielte sich wieder eine Vielzahl von Chancen. Eine davon nutzte Routinier Harry Wedemeyer in der 59. Min., als er nach einer scharf vors Tor getretenen Ecke von Stephan Wedemeyer aus kurzer Distanz zum 4:0 ins Tor bugsierte. Schießen kam kaum noch zu Entlastungsangriffen. Zudem ließen auf dem tiefen Boden frühzeitig die Kräfte deutlich nach, während der SVI erst kurz vor Schluß an die Grenzen stieß. In der 70. Min. scheiterte Markus Schmitt zunächst mit seinem Schuß von der Strafraumgrenze am Schießener Torhüter. Nur eine Minute später gelang ihm dann doch das 5:0, als er nach einer energischen Einzelleistung über links durchsetzte und mit einem satten Abschluß seine Leistung belohnte. Klar - die Sache war nun endgültig gelaufen. Doch in der letzten Viertelstunde hätte man dann durchaus deutlich mehr fürs Torverhältnis machen können, dass bei den aktuellen Tabellenständen durchaus eine große Rolle spielen kann. So hatte in der 75. Min. S. Wedemeyer erneut die Einschußmöglichkeit, als er den Ball über den herausstürmenden Torhüter schnippelte, sein Heber jedoch knapp neben das leere Tor ging. Vor allem in der Schlußphase gab's noch reichlich Möglichkeiten, als das Schießener Tor quasi unter Dauerbeschuß stand. So blieb es dann doch beim 5:0, was gleichzeitig die höchste Saisonniederlage für die Hausherren bedeutete.

Der SVI spielte wie folgt:

Zeller, Hausladen (60. Seewald), D. Schmitt, Liebl, Nothelfer, Unseld, Saule, M. Schmitt, Gschwind (26. H. Wedemeyer), S. Wedemeyer, Gerst




Reserve SF Schießen – SVI 1:3 (0:2)

Die Reserve ist nach wie vor noch von Grippeausfällen geplagt. So mußten noch am Sonntag drei Spieler kurzfristig absagen. Ohne Auswechselspieler bestritt man daher die Partie in Schießen. Die erste Viertelstunde war totale Überlegenheit angesagt. Folglich ging man bereits in der 6. Min. in Führung. Nach herrlichem Zuspiel von Christian Müller schoß Jonas Wolf mit einem sehenswerten Treffer zum 1:0 ab. Der SVI blieb auch weiterhin am Drücker und spielte sich reichlich Torchancen heraus. Dies nutzte man dann auch zunächst fast konsequent aus. In der 12. Min. führte dies dann zum 2:0. Nach einem weiten Abwurf von TW Peter Schaukal auf Christian Müller zog dieser auf der linken Seite in Richtung 16er davon und konnte nur durch ein Foulspiel am 16er-Eck gebremst werden. Den Freistoß vollendete Florian Schwaninger dann direkt ins lange Toreck mit einem wuchtigen Schuß. Bis zur 30. Min. blieb die Überlegenheit deutlich sichtbar. Doch dann war man sich wohl zu sicher und Schießen kam vereinzelt sogar gefährlich vors SVI-Tor. Kurz vor dem Halbzeitpfiff mußte TW Schaukal dann einen Flachschuß klären.
Noch schlimmer wurde es dann mit Beginn der 2. Hälfte. Die Hausherren kamen immer öfter vors SVI-Gehäuse, waren aber zum Glück im Abschluß zu harmlos. Für den raschen Anschlußtreffer sorgte der SVI dann selbst, als Abwehrspieler Kim Fischer mit einem kapitalen Fehlpaß genau in die Beine eines Schießener Stürmers in der 48. Min. das 1:2 einläutete, als dieser allein vor dem Tor auftauchte und dabei noch Glück hatte, dass der Ball ins Tor sprang, denn Torhüter P. Schaukal war mit dem Fuß noch am Ball, als er dem Stürmer entgegen kam. Dieser Treffer verunsicherte den SVI zeitweise sehr. So brauchte man fast bis zur 75. Min. um die Partie wieder in den Griff zu bekommen. Bis dahin mußte man Angst haben, dass die Partie doch noch kippen könnte. Das erlösende 3:1 in der 74. Min. entspannte die Situation dann aber wieder deutlich. Steffen Brendle spiele einen genauen Paß auf den wiedergenesenen Manuel Piekenbrink, der sich diese Chance nicht entgehen ließ und erfolgreich abschloß. Kurz vor dem Spielende mußte TW Schaukal dann nochmal eingreifen und verhinderte aus kurzer Distanz das 3:2 aus aussichtsreicher Position.


Die Reserve spielte wie folgt:

Schaukal, Müller, Fischer, Schwaninger, Ahrens, Schädle, Brendle, Kocak, Piekenbrink, Wolf, Köse