Pokalspiel RSV Wullenstetten - SVI 0:9 (0:6) PDF Drucken E-Mail
Montag, den 09. August 2010 um 17:32 Uhr

08.08.2010

Bezirkspokal 1. Runde

RSV Wullenstetten - SVI 0:9 (0:6)

 

Der SVI wollte vor der am 22.08. beginnenden Saison eine Art Standortbestimmung durchführen, zumal es gegen einen Liga-Konkurrenten ging. Allerdings befindet sich der Ortsnachbar nach dem Abstieg in einem Umbruch und Neubeginn. Dies sah man relativ schnell, denn die Hausherren fanden absolut kein Mittel gegen den forsch angreifenden SVI. Schon der erste Angriff führte gleich zu einer gefährlichen Standardsituation, nachdem Neuzugang Tobias Lerner über rechts durchbrechen wollte und kurz vor dem 16er gefoult wurde. Den Freistoß setzte Stephan Wedemeyer an die Latte (3.). In der 6. Min. hatte Lerner dann selbst die große Einschußmöglichkeit allein vor dem RSV-Tor. Sein Abschluß strich jedoch knapp am Fosten vorbei. Vielleicht wäre ein Querpaß auf den mitgelaufenen und freistehenden Manuel Piekenbrink besser bzw. erfolgreicher gewesen. In der 10. Min. erneut Pech für Spielertrainer Wedemeyer, als nach einem schnellen Angriff über Gschwind u. Piekenbrink sein Abschluß wieder an der Latte landete.

Den ersten Ballkontakt hatte SVI-Torhüter Florian Dworatschek in der 13. Min., als der RSV über die linke Seite den ersten Angriff einleitete. Der ehemalige Torschütze vom Dienst für den SVI stand als Urlaubsvertretung für Michael Bleyer zwischen den Pfosten und hielt seinen Kasten sauber.

Die Torflut begann dann in der 15 Min.. Wieder lief ein Angriff über den vor Spielfreude strotzenden M. Piekenbrink, der den Ball dann quer auf den mitgelaufenen Tobias Lerner auflegte, der keine Probleme hatte, den Ball im Tor zum längst fälligen 1:0 unterzubringen. Dies war der Auftakt zu einem Schützenfest. Daniel Gschwind setzte nur 3 Minuten später M. Piekenbrink herrlich in Szene, der in Richtung 16er davonzog. Und wieder hatte er das Auge für seinen frestehenden Mitspieler. Diesmal war es M. Schmitt, der sich diese Chance nicht nehmen ließ und in der 18. Min. zum 2:0 einschoß. Dieser Doppelschlag zeigte beim RSV Wirkung. Der SVI nutzte dies gnadenlos aus. Erneut vergingen nur drei Minuten, bis erneut gejubelt werden durfte. Ein langer Paß auf Piekenbrink war Ausgangsposition zum 3:0. Diesesmal spielte er Daniel Gschwind an, der in der 21. Min. sicher vollstreckte. Die Torfabrik war nun in Fahrt gekommen. Der RSV hatte kein Mittel gegen den spielerisch toal überlegenen SVI. Die Folge war in der 28. Min. das 4:0. Daniel Gschwind startete über links einen Sololauf und ließ dem RSV-Torhüter keine Chance bei seinem Abschluß. Manuel Piekenbrink, der bis dahin die ersten drei Treffer vorbereitet hatte, durfte sich in der 32. Min. dann ebenfalls in die Torschützenliste eintragen. Vorbereitet von M. Schmitt schloß er mit einem Beinschuß am RSV-Keeper zum 5:0 ab. Diesen Treffer hatte er sich redlich verdient. Für den RSV bahnte sich ein Debakel an, denn der SVI schaltete keinesfalls einen Gang zurück. Ein Angriff nach dem anderen rollte in Richtung RSV-Tor. Die Folge war das 6:0 durch M. Schmitt in der 37. Min. Und natürlich wurde der Treffer wiederum von M. Piekenbrink vorbereitet, der vom RSV nicht in den Griff zu bekommen war. Sechs Tore in 22 Min. - das gab's beim SVI nicht oft.

Nach dem Wechsel bekam man rasch wieder Toreinschußmöglichkeiten. Doch wurden diese nicht mehr so konsequent genutzt. So mußte der SVI-Anhang dann doch bis zur 59. Min. warten, um erneut jubeln zu dürfen. Manuel Piekenbrink krönte seine Leistung mit seinem 2. Treffer zum 7:0. Unmittelbar danach wurde er zusammen mit M. Schmitt u. D. Gschwind ausgewechselt. Neu in die Partie kamen Serge Ahrens, Kim Fischer u. Niko Bartha. In der 78. Min. hatte der RSV den Ehrentreffer auf dem Fuß, doch der Pfosten rettete für TW Dworatschek. Gleich darauf konnte er einen Flachschuß gerade noch mit den Fingerspitzen um den Pfosten zur Ecke lenken. Damit waren die Chancen für die Hausherren aber auch schon aufgezählt.

In der 75. Min. konnte auch T. Lerner seinen zweiten Treffer verbuchen, als er nach einer Flanke von Wedemeyer mit einem Kopfball ins rechte Kreuzeck zum 8:0 erfolgreich war. Danach durfte auch er vorzeitig vom Platz und wurde durch Ersin Köse ersetzt. Mit ihm bekam auch Steffen Seewald seine Pause. Für ihn kam Daniel Röder in die Partie. Damit hatte Trainer Wedemeyer das für Pokalspiele geltende Auswechselkontingent von fünf Spielern voll ausgeschöpft. Und kaum das Ersin Köse im Spiel war, wurde er von seinem Trainer per Querpaß freistehend angespielt und schloß zum 9:0 Endstand in der 80. Min. ab.


Damit endete ein Pokalspiel
, mit dessem Resultat wohl niemand gerechnet hatte. Alle eingesetzten Spieler hielten sich zu 100% an die Vorgaben von Coach Wedemeyer, der nach dem Spiel der Mannschaft auf gratulierte zu einer tollen Leistung. Wenn der Gegner auch nicht unbedingt eine Herausforderung war - aber 9 Tore müssen erst einmal geschossen werden.

 

Der SVI spielte wie folgt:

Dworatschek, Adam, Hahn, Seewald (80. Röder), Nothelfer, Unseld, M. Schmitt (60. Ahrens), Gschwind (60. Bartha), Piekenbrink (60. Fischer), Wedemeyer, Lerner (75. Köse)