09.05.10: SVI - SV Oberroth II 4:0 (1:0) PDF Drucken E-Mail
Montag, den 10. Mai 2010 um 09:28 Uhr

27. Spieltag, 09.05.10

SVI -SV Oberroth II 4:0 (1:0)


...oder - wenn der Vater mit dem Sohn auf Torejagd geht (Schlagzeile in der NUZ v. 10.05.)


Im vorletzten Heimspiel durfte es für den SVI nur ein Ziel geben, nämlich keine Schwäche zu zeigen und einen Sieg einzufahren. Dabei mußte man erneut auf zwei Spieler der AH zurückgreifen, da einige Spieler noch angeschlagen sind. Doch dass dies alles andere als ein Nachteil ist, sollte sich schnell zeigen. Harry Wedemeyer u. Harry Treml zeigten, dass sie noch lange nicht zur "alten Garde" gehören und mehr als Lückenbüßer waren. Da konnte sich der eine oder andere "Aktive" nicht nur eine Scheibe abschneiden, was Einsatzwillen und Spielfreude betrifft.

Das Spiel begann dann auch optimal. In der 6. Min. flankte Ümüt Dirican vor den 5-Meter-Raum, wo Harry Wedemeyer goldrichtig stand und den Ball relativ unbedrängt mit dem Außenrist zur frühen 1:0-Führung versenkte. Daß dies die Gäste nicht groß beeindruckte war klar. Oberroth ist als Kämpfertruppe bekannt und zeigte dies deutlich. Trotzdem hatte der stark aufspielende Ümüt Dirican die große Möglichkeit zum 2:0 in der 13. Min., als er ungestört über die linke Seite kommend abzog, sein Ball vom TW an den Innenpfosten abgelenkt werden konnte, von dort an den anderen Innenpfosten prallte und der Ball von dort wieder ins Feld zurücksprang, wo er vom Gästetorwart aufgenommen werden konnte. Im Gegenzug hatte man dann Glück, als die Gäste fast den Ausgleich erzielen konnten, doch Libero Julian Unseld reagierte blitzschnell und klärte den Kopfball mit der Brust vor der Linie für seinen bereits geschlagenen Torhüter. Und die Gäste blieben weiterhin gefährlich. Immer wieder sorgten sie mit gefährlichen Kontern für Gefahr. Allerdings legten sie Mitte der 1. Halbzeit eine ruppigere Gangart an den Tag, die der sehr gute Schiedsrichter jedoch 3 mal konsequent mit Gelb bestrafte. Dadurch kehrte auch wieder Ruhe ein. Der SVI hingegen fand nicht die Mittel, die kompakt stehende Gästeabwehr ernsthaft in Gefhar zu bringen. Wenn es gefährlich wurde, dann nur durch Standards oder wenn man über die Außen kam.

Die 2. Hälfte begann dann wiederum mit einem Paukenschlag. In der 49. Min. spielte Robert Liebl einen langen Ball vor das Gästetor, wo wieder Harry Wedemeyer unbedrängt den Ball annehmen konnte, zwei Abwehrspieler noch älter aussehen ließ wie er, und dann überlegt zum 2:0 einschoß. Damit dürfte er die letzten Zweifler überzeugt haben, die wegen seiner Aufstellung die Nase rümpften. Dieser Treffer sollte nun die notwendige Sicherheit geben, war aber noch kein Grund dafür, die Partie als gelaufen zu sehen. Endgültig den Zahn zog man den Gästen dann wohl in der 54. Min.. Wieder war Ümüt Dirican der Ausgangspunkt, der sich erneut auf seiner linken Seite durchsetzen konnte und überlegt auf Daniel Gerst quer auflegte, der direkt zum 3:0 vollstreckte. Und man wollte noch mehr, denn die Gäste waren nun deutlich angeschlagen. In der 65. Min. drängte Daniel Gschwind energisch in den 16-Meter-Raum, wo er regelwidrig zu Fall gebracht wurde. Den fälligen Strafstoß verwandelte dann Stephan Wedemeyer zum 4:0. Den sicheren Sieg vor Augen schaltete man jetzt einen Gang zurück. Das führte danzu, daß Oberroth wieder mehr nach vorne machen konnte, sich aber immer wieder an der SVI-Abwehr fest biß.

Einen kurzen Einsatz gab's für Steffen Seewald, der in der 72. Min. für F. Schwaninger in die Partie kam, nach zwei ungestümen Fouls aber nach 14 Min. Spielzeit  mit Gelb/Rot vorzeitig zum Duschen geschickt wurde.

Es war kein überragendes Spiel, was bei diesem Gegner auch nicht zu erwarten war. Aber die Truppe um Trainer S. Wedemeyer zeigte, dass man bereit ist, den 2. Tabellenplatz mit allen Mitteln zu verteidigen. Jetzt gilt es, die 3-wöchige Pause zu nutzen um Verletzungen auszuheilen und sich für die letzten beiden Partien fit zu machen.


Der SVI spielte wie folgt:


Bleyer, Schwanginger (72. Seewald), D. Schmitt, Treml, Unseld, Liebl (60. Demirkaya), Gschwind, Dirican (76. Brendle), Gerst, St. Wedemeyer, H. Wedemeyer

 


Zuletzt aktualisiert am Montag, den 10. Mai 2010 um 17:16 Uhr