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8. Spieltag, 26.09.18
SG Vöhringen-Illerzell – Ataspor Neu-Ulm 7:0 (4:0)

Ataspor Neu-Ulm – Tabellenschlußlicht mit 0 Punkten – da kann doch nix schief gehen. Aber genau dies war die Gefahr bei diesem Gegner, diesen enorm zu unterschätzen. Doch Trainer Daikeler be-gann schon beim vorherigen Training davor eindringlich zu warnen und sprach deutliche Worte.
Entsprechend konzentriert ging man dann aber auch ins Spiel. Und schon in der 5. Min. ging die SG durch Unseld in Führung, der von Öztürk die Vorlage bekam und zum frühen und wichtigen Füh-rungstreffer. Doch die SG versäumte es in den darauffolgende zehn Minuten vorzeitig alles klar zu machen, als zunächst Heß in der 10. Min. am Gästetorhüter scheiterte und im Nachschuß auch Öztürk den Ball nicht im Tor unterbringen konnte. In der 13. Min. die nächste 100%ige Chance, die kläglich vergeben wurde. Die SG war total überlegen, aber nicht konsequent genug im Abschluß.
Dies hatte zur Folge, dass das Gästeteam, das eher einer afrikanischen Mannschaft glich als einer vom Namen her türkischen, was aber keinesfalls despektierlich klingen soll, immer besser ins Spiel kam. Die oft pfeilschnellen Spieler waren zum Glück ziemlich ballverliebt, so dass sie meist vor dem 16er abgefangen werden konnten. Die SG verlor Mitte der 1. Halbzeit unverständli-cherweise ihren Spielfluß, produzierte Fehlpässe und machte sich das Leben unnötig schwer.
Die zunehmend harte Gangart der Gäste hätte der Schiedsrichter vielleicht konsequenter ahnden müssen und in dieser Phase mind. eine Gelb/Rote Karte zücken müssen.
Zum Glück gelang der SG dann am Ende der 1. Halbzeit innerhalb von vier Minuten die Sache klar zu machen und die Sorgenfalten mancher Zuschauer und des Trainers zu glätten. In der 41. Min. gelang Heß zunächst das beruhigende 2:0, als dieser einen Ballverlust der Gäste nutzte, den Torhüter umspielte und an diesem vorbei sicher einschoss. In der 44. Min. wäre dann sogar eine rote Karte für die Gäste fällig gewesen, nachdem ein Abwehrspieler den Abschluß von Öztürk in Torhütermanier mit der Hand klärte. Eine Woche zu-vor bekam Elias Schwaninger dafür beim Spiel gg. Esperia die rote Karte, hier gab es nur Gelb. Zumindest konnte Öztürk den fälligen Elfmeter dann sicher zum 3:0 verwandeln.
Nur eine Minute später gab es erneut einen Strafstoß für die SG, als Födisch im 16er von den Beinen geholt wurde. Dabei gab es für den Gästespieler zurecht die Gelb/Rote Karte, die er schon viel früher verdient gehabt hätte. Födisch selbst verwandelte den Strafstoß sicher zur vorentscheidenden 4:0 Halbzeitführung.
In Überzahl war es in der 2. Halbzeit dann noch leichter, zumal die Gäste nichts mehr entgegen zu setzen hatten, außer einer immer härteren Gangart.
Zunächst erhöhte Unseld in der 52. Minute auf 5:0, als Schweimnitz von der Mittellinie aus loszog, seine Gegenspieler abschüttelte und von halblinker Position scharf vor das Tor auflegte, wo der in der Mitte mitgelaufene Unseld keine Mühe mehr hatte, den Ball im Tor unterzubringen. Die Aktionen der SG blieben trotzdem viel zu hektisch und beim Abschluß zu harmlos. In der 65. Min. ging es dann aber wieder schnell, als Heß freie Bahn hatte, auf den langen Pfosten spielte, wo Unseld schneller als sein Gegenspieler war und den Ball mit seinem zweiten Treffer zum 6:0 über die Linie drückte.
Das 7:0 in der 78. Min. durch Heß war dann der Schlußpunkt gegen einen Gegner, der weitaus höher hätte besiegt werden müssen aufgrund der vorhandenen Torchancen.
Negativer Höhepunkt war dann in der 87. Min. die Rote Karte für Ataspor nach einem rüden und bei diesem Spielstand völlig unnötigen Foulspiel.
Die Bilanz am Spielende: siebenmal Gelb, einmal Gelb/Rot und ein-mal Rot für die Gäste.

Die SG spielte in folgender Aufstellung:
Sießegger, Daikeler (46. Schweimnitz), Köhler, M. Böck (55. K. Hol-derried) E. Schwaninger. A. Böck, Födisch (65. Princz), Spitz, Hess (80. M. Böck), Öztürk, Unseld