SVI und SC Vöhringen gründen Spielgemeinschaft PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: PS   
Montag, den 14. Mai 2018 um 19:21 Uhr

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Illerzell und Vöhringen gehen gemeinsam in die Saison 2018/2019

Die aktuelle Entwicklung hat den SV Illerzell dazu gezwungen, ab der kommenden Saison eine Spielgemeinschaft einzugehen. Nachdem Ende April die Reserve vom Spielbetrieb aus Personalmangel zurückgezogen werden mußte, und für die kommende Saison absehbar war, dass es keine SVI-Reserve geben wird, entschloß man sich, die Reißleine zu ziehen, bevor es zu spät ist. Ab nächster Saison wird es daher die neue SG Vöhringen-Illerzell geben.

Allen Verantwortlichen war klar, dass es nur mit Vöhringen eine SG geben kann, zumal hier in der Jugendarbeit schon seit längerem sehr gut zusammengearbeitet wird

Der SC Vöhringen war auch sofort bereit, gemeinsam mit dem kleinen Ortsverein aus Illerzell Gespräche aufzunehmen und diese SG einzugehen. Hierzu bedankt sich der SVI ausdrücklich bei den Verantwortlichen von Vöhringen für diese doch kurzfristige Lösung und die jetzt schon sehr gute und unkomplizierte Zusammenarbeit.

Immerhin gab es einiges zu klären, abzusprechen und in beiden Vereinen abzustimmen. Hinzu kam, dass die Meldefrist für eine Spielgemeinschaft beim WFV jährlich am 15. Mai abläuft.

So hatte man gerade mal 3 Wochen Zeit, um die geplante Spielgemeinschaft noch für die Saison 2018/19 ins Leben zu rufen.

Nachdem die Notwendigkeit feststand, mußte insbesondere der zukünftige Spielablauf geklärt werden. Dabei war man in der glücklichen Lage, dass Patrick Daikeler, der ja noch aktuell beim SVI als Spieler fungiert und bis zur letzten Saison auch Trainer in Illerzell war, in der neuen Saison für den SC Vöhringen als Trainer zugesagt hatte. Dieser mußte ebenfalls nicht lange überlegen, ob er unter diesen Umständen den Trainerposten trotzdem übernehmen würde.

Die Heimspiele werden zukünftig im Wechsel gespielt, das bedeutet, dass abwechselnd in Vöhringen und Illerzell gespielt wird.

Die aktuelle Entwicklung im Spielbetrieb, insbesondere der Reserven, wird auch zukünftig andere Vereine zu diesem Schritt zwingen. In unserer Staffel bluten die Reserven immer mehr aus. Von 14 Teams der Kreisliga B3 haben derzeit nur noch 10 Teams eine Reserve, und der eine oder andere Verein muß sich wohl für den Rest der Saison noch durchzittern oder sogar auch noch zurückziehen.

Andere Beispiele haben hingegen gezeigt, dass eine SG kein Nachteil sein muß. Im Gegenteil, denn die ehemaligen Liga-Konkurrenten aus Aufheim/Holzschwang, Ingstetten/Schießen bzw. Dietenheim/Regglisw. haben alle von diesem Schritt profitiert.

Die neue SG Vöhringen-Illerzell wird sich hoffentlich ebenfalls positiv entwickeln. Bleibt zu hoffen, dass die Fans beider Lager dies genauso sehen und gemeinsam das Team zukünftig ohne Vorbehalt kräftig unterstützen.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 14. Mai 2018 um 19:50 Uhr