Erneute Niederlage trotz starker Leistung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: PS   
Sonntag, den 02. April 2017 um 17:47 Uhr

Wie bereits letzte Woche gegen Altenstadt zeigte der SVI in Schnürpflingen eine starke Partie, war über große Teile des Spiels überlegen, erspielte sich zahlreiche klarste Torchancen, traf aber das Tor nicht. Und so mußte man wiederum nach einem Konter in der 27. Min. den einzigen Treffer der Partie hinnehmen. Zu diesem Zeitpunkt hätten sich die Hausherren über einen Zweitorerückstand nicth beschweren dürfen. Denn Lämmle (2. Min.), Niko (16. Min.) und dessen Bruder Julian Unseld (23. Min.) versäumten es, schnell für klare Verhältnisse zu sorgen. Auch in der 2. Hälfte ließ der SVI selten gefährlich Angriffe der Hausherren zu, setzte dafür den Gegner immer öfter in der eigenen Hälfte fest. Und auch als Ullmann in der 74. Min. nach einer Notbremse mit Rot vom Platz mußte, zeigte dies keine negativen Auswirkungen. Zwar hatte Schnürpflingen durchaus auch Möglichkeiten, einen weiteren Treffer zu erzielen. Doch auch sie zeigten vor dem Tor Abschlußschwächen. So mußte der SVI erneut mit leeren Händen bzw. ohne Punkte die Heimreise antreten.

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Das Reservespiel verlor der SVI mit 3:2, wobei man aus dem schnellen Rückstand in der 4. Min. zunächst bis zur Halbzeit durch Tore von Ezer (27. Min.) und Tiryaki (37. Min.) sogar in Führung ging. Bis dahin zeigte man aber alles andere als eine gute Leistung und führte eigentlich glücklich. Diesen Umstand verdankte man ganz klar dem SVI-Torhüter Reiner Weiß, der immer wieder für seine Vorderleute rettete und einen noch höheren Rückstand bis zum Ausgleich verhinderte.

In der 2. Halbzeit spielte der SVI dann wesentlich konzentrierter und ließ die Hoffnung aufkommen, dass man mindestens einen Punkt mit nach Hause nehmen könnte. Doch anstatt sich auf das eigene Spiel zu konzentrieren, brachte man sich durch Meckern und Provokationen kompeltt aus dem Konzept, so dass der Gegner den Spieß wieder umdrehte und in der 69. u. 79. Min. auf 3:2 erhöhte. Doch das bittere, ja sogar peinliche Ende kam erst in den letzten fünf Spielminuten, als sich Paduano, Kocak jeweils in einem Zug erst Geld und sofort Gelb/Rot einhandelten, nachdem sie sich mit Gegenspielern und dem Schiri anlegten und Reklamierten. Zuguter Letzt bettelte dann auch der bereits verwarnte Schmaeling um eine Gelb/Rote Karte nach dem Abpfiff, die er dann auch prompt wegen Reklamieren erhielt.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 02. April 2017 um 18:06 Uhr