SVI erzielt wichtigen Derby-Sieg PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 27. September 2015 um 17:49 Uhr

Mit 3:2 besiegte der SVI den Nachbarn aus Wullenstetten, und das unterm Strich verdient. Das Spiel begann gut für den SVI, denn man setzte den RSV stark unter Druck. In der 20. Mn. gelang N. Unseld die 1:0 Führung. Diese hielt jedoch nur vier Minuten. Dann schlug der Gast nach einem Fehler im Mittelfeld zurück und konnte durch Saverino zum 1:1 ausgleichen. Der SVI verlor nun etwas seinen Spielfluß und mußte in der 35. Min. sogar das 1:2 durch Aust hinnehmen. 

Doch nach dem Wechsel begann man wieder den Gegner unter Druck zu setzen, der seinerseits nun nicht mehr so recht ins Spiel kam. Zwar hatte der RSV gleich zu Beginn der 2. Halbzeit eine weitere Möglichkeit. Doch danach übernahm der SVI das Kommando. Mit einem Doppelschlag in der 58. und 60. Min. drehte der SVI das Spiel. Zunächst traf Celik nach einem lang geschlagenen Freistoß von J. Unseld zum 2:2. Nur zwei Minuten später war es Lämmle, der das 3:2 erzielte, nachdem er nach starker Vorarbeit von Brendle den Ball perfekt zugespielt bekam.

Nun begann das große Zittern, denn der RSV wehrte sich mit aller Macht, war an diesem Tag aber nicht mehr in der Lage, wenigstens noch ein Remis zu erzielen.

Blickt man auf die restlichen Ergebnisse der Liga und auf die Tabelle sieht man, wie wichtig dieser Sieg für den SVI war. Dabei war wohl die größte Überraschung des Tages der 2:1-Sieg von Esperia Neu-Ulm beim hochgehandelten FC Illerkrichberg, der dadurch etwas Boden verlor.

In den nächsten drei Wochen warten schwere Brocken auf den SVI, denn mit Jedesheim, Dietenheim/Reggl. und Altenstadt hat man es mit Gegnern aus dem oberen Drittel zu tun.

 

Das 1:9 Debakel der Reserve wird hier nicht näher kommetiert. Wer das Spiel gesehen hat und sich zum Anhang des SVI zählte, mußte sich eigentlich schämen ob dieser Vorstellung. Negativer Höhepunkt war in der 86. Min. beim Stand von 1:7 die völlig unmotivierte Notbremse von SVI-Keeper Martin, der dafür die Rote Karte sah und seinem Team damit einen Bärendienst erwies.