5. Spieltag: SVI - FV Bellenberg 2:3 (1:1) PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 12. September 2015 um 19:13 Uhr

5. Spieltag, 06.09.15
SVI – FV Bellenberg 2:3 (1:1)

 

Die Gäste aus Bellenberg drückten vom Anpfiff an sofort auf's Tempo und setzten den SVU in der eigenen Hälfte fest. Schon in der 5. Min. zeigte Bellenberg seine Klasse, als der SVI mit einem schnellen Spielzug ausgekontert wurde und das frühe 0:1 hin-nehmen mußte, was man eigentlich vermeiden wollte. Und auch danach tat sich der SVI schwer und kam überhaupt nicht ins Spiel.
Erstmals richtig gefährlich tauchte der SVI in der 23. Min. vor dem Bellenberger Tor auf. Dabei vergab zunächst Wedemeyer und im Nachschuß N. Unseld die Möglichkeit zum Ausgleich. Doch die anschließende Ecke leitete dann das 1:1 ein, als J. Unseld zur Stelle war und flach ins untere linke Eck schoß. In der 28. Min. vergab Lämmle nach herrlichem Zuspiel von Köhler den Führungstreffer, als er schon den Torhüter umspielt hatte, den Ball aus halbrechter Position aber am leeren Tor vorbei schoß. Jetzt konnte der SVI die Partie ausgeglichener gestalten und bot dem Gast Paroli. Bis zur Halbzeit zeigte der SVI, dass er durchaus mit dem Favoriten mit-halten konnte.

Gleich nach dem Anspiel zur 2. Halbzeit waren die Gäste offenbar noch nicht ganz bei der Sache, als es erneut Lämmle war, der sich plötzlich erneut allein vor dem Gäste-Torhüter sah, diese Riesen-chance aber erneut nicht nutzte um sein Team in Führung zu bringen und den Ball zum Entsetzen aller neben das Tor setzte. In der 54. Min. schaltete sich Brendle mit in den Angriff ein, erkämpfte sich am 16er den Ball und drang in den 16er. Noch bevor er zum Abschluß kam, riß ihn sein Gegenspieler um mit der Folge, dass es einen Strafstoß für den SVI gab. Wedemeyer verwandelte den 11m sicher zur 2:1 Führung, die unbestritten verdient war. Doch der SVI machte sich danach das Leben unnötig schwer, da man zu offensiv wurde und dem Gegner damit zu viele Räume gab. Das führte zwangsweise zu gefährlichen Szenen vor dem SVI-Strafraum. Bellenberg setzte nun alles daran, den Ausgleich zu erzielen. In der 68. Min. konnte TW Schädle mit einer Glanzreakti-on dies noch verhindern. Doch das Vergeben der zuvor vergebenen Torchancen rächte sich, zumal der SVI in der 77. Min. leichtfertig den Ball auch noch dem Gegner im Mittelfeld zuspielte. Im Gegensatz zum SVI fackelte Bellenberg nicht lange herum und nutzte die Chancen eiskalt aus und konnte das 2:2 erzielen. Ein durchaus vermeidbarer Treffer, der den SVI nun völlig aus dem Tritt brachte. Nun drohte das Spiel zu Gunsten der Gäste zu kippen, da der SVI nun total verunsichert agierte. Vielleicht auch eine Folge der vielen Auswechslungen auf Seiten des SVI, da die Mannschaft nun nicht mehr so harmonierte.
Glück in der 80. Min., als der gut leitende SR Carvalho aus Ulm den Gästen einen Treffer wegen Abseits nicht anerkannte. Doch nur vier Minuten später wurde das Abwehrverhalten des SVI bitter bestraft, als Bellenberg seinen Sturmlauf mit dem 2:3 Führungstreffer belohnte und den SVI gleichzeitig schockte. Ein Remis wäre sicherlich verdient gewesen.
Betrachtet man die letzten drei Spiele, hätte man durchaus 9 Punkte auf dem Konto verbuchen können. Tatsächlich war es nur einer.

 

Der SVI spielte wie folgt:
Schädle, Brendle, Daikeler (46. Cetin), Köhler, J. Unseld (58. M. Schmitt), Schwaninger, Ullmann (70. Yilmaz), Tiryaki, Lämmle (58. N. Unseld), Wedemeyer, Celik (73. J. Unseld)

 

Reserve SVI – FV Bellenberg 1:1 (0:0)

Die Reserve des SVI konnte die 1. Halbzeit ausgeglichen gestalten. In der Abwehr zeigte man dieses Mal eine solide Leistung und verhinderte, dass der Gegner die erspielten Torchancen nutzte. So ging das 0:0 zur Halbzeit völlig in Ordnung, da man eine starke kämpferische und disziplinierte Leistung zeigte, die sich auch nach dem Wechsel fortsetzte. Der SVI bekam nun sogar Oberhand und war dem Führungstreffer sehr nahe. Der fiel dann auch in der 52. Min. völlig verdient durch Micheler. Leider wurden in der Folgezeit klare Chancen vergeben, um das Spiel vielleicht vorzeitig entscheiden zu können.
In der 85. Min. gelang den Gästen dann der glückliche Ausgleich, als TW Schaukal zunächst einen Abschluß parieren konnte, dann aber mit einem Heber chancenlos war und den bitteren Ausgleich hinnehmen mußte.
Auch in der Reserve liegt das große Manko derzeit darin, dass man zu leichtsinnig mit den gut erspielten und erkämpften Chancen umgeht und sich am Ende um den Lohn bringt.

 

Der Reserve spielte wie folgt:
Schaukal, Sirigu, Hilbert, Barnert, Oellingrath, Hieber, Micheler,
Saverino, Wolf, Hahn, Kocak, Aydogan, Stehle, Göbel, Bantleon

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 12. September 2015 um 19:16 Uhr