SVI muß sich mit Remis in Grafertshofen zufriedengeben PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 03. September 2015 um 09:30 Uhr

Die Reaktion von Coach Patrick Daikeler unmittelbar nach dem Abpfiff sagte alles: wutentbrannt zog er sein Trikot aus und warf es auf den Platz. Denn mit einem klaren Abseitstor in der Nachspielzeit erzielte Grafertshofen den 1:1 Ausgleich und so wurde der SVI um den verdienten Sieg und damit um drei Punkte gebracht. Das von Beginn an hart umkämpfte Spiel war über weite Strecken zwar einigermaßen ausgeglichen, doch in der zweiten Hälfte sah man dem SVI die deutlich größeren Kraftreserven an. Folglich ging man dann auch verdient in der 70. Min. durch Julian Unseld mit 1:0 in Führung. Dabei wäre schon vor der Halbzeit der Führungstreffer möglich gewesen, hätte der SR in der 28. Min. den Mut gehabt einen Foulelfmeter zu pfeifen, als nämlich der Grafertshofener Torhüter den alleine auf's Tor zukommenden Onur Celik an der 16er-Linie nicht nur sichtbar sondern auch hörbar von den Beinen holte. Doch der SR ließ das Spiel weiterlaufen.

So ärgerte man sich am Ende zurecht, kann nun aber nicht die Schuld alleine auf den SR abwälzen. Die Chancen für den SVI waren da. Sogar nach dem 1:1 Ausgleich in der 92. Min. gab es noch zwei dicke Chancen auf die erneute Führung, die die Hausherren mit viel Glück überstanden.

 

Die Reserve zeigte am Vorabend zwei verschiedene Halbzeiten. Die erste Hälfte war geprägt von haarsträubenden Fehlern, weshalb man zur Halbzeit fast aussichtslos mit 3:0 im Rückstand lag. Doch aufgrund der größeren Kraftreserven und eines entsprechenden Willens gelang dem SVI durch Tore von N. Unseld (65.), Hahn (70. FE) und Wolf (74.) der mehr als verdiente Ausgleich. Auch hier hätte man die Partie noch in einen Sieg umwandeln können, doch der Grafertshofener Torhüter wuchs in der Endphase über sich hinaus und rettete mit seinen Glanzreaktionen seinem Team das Unentschieden.

 

Nebenbei bemerkt:

Ataspor Neu-Ulm hat am Mittwoch glatt "vergessen", dass der 4. Spieltag stattfand und sie eigentlich bei Esperia Neu-Ulm hätten spielen sollen. Mit einer 3:0-Wertung sind sie vermutlich auch besser weggekommen, als wenn sie gespielt hätten, nachdem sie am Sonntag von Bellenberg mit 19:0 regelrecht verprügelt wurden. Und am Sonntag kommt der SSV Illerberg zum vielleicht nächsten Schützenfest.

Es bleibt zu befürchten, daß Ataspor bei einer solchen Organisation vermutlich nicht mehr lange am Spielbetrieb teiltnimmt. Abgesehen von der jetzt schon wieder beginnenden Wettbewerbsverzerrung i.S. Torverhältnis. Das kann nicht im Sinne vom Fußballsport sein!!!

Liebe Ataspor-Verantwortlichen - eine Freizeitmannschaft würde hier wohl mehr Sinn machen, als an einem geregelten Spielbetrieb teilzunehmen.

 

Weitere Infos u. News zum Spieltag gibts wie immer hier bei FuPa

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 03. September 2015 um 14:22 Uhr