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Teil 1 (1929 - 1946)

Am 23. März 1929, im Anschluss an eine Singstunde, wurde im Gasthaus „Zur Traube“ der Sportverein IIlerzell aus der Taufe gehoben.

Als Initiator wies der damalige Lehrer, Herr Held, auf die Bedeutung des Sports für die heranwachsende Jugend hin.

Nach seinen Ausführungen fanden sich nachfolgend aufgeführte Sportfreunde bereit, die Gründung des Vereins einzuleiten:

 

Bucher Wilhelm, Brendle Wilhelm, Eck Max, Fahrenschon Damian, Holl Josef, Hofherr Konrad, Hilble Peter, Hible Andreas, Kaim Anton, Kaim Eugen, Kaim Karl, Kast Peter, Kast Wilhelm, Kast Hans, Kast Ludwig, Kast Josef, Kirsch Josef, Lämmle Georg, Notz Fritz, Notz Johann, Sauter Johann, Sauter Wilhelm, Singer Ulrich, Singer Peter, Schmölz Ulrich, Schmölz Stefan, Scheffold Johann, Scheller Albert, Stegmann Franz, Spitz Josef, Stöckl Georg, Stöckl Johann, Willbold Josef.

 

Die damaligen Vorstandswahlen hatten folgendes Ergebnis:

 

1. Vorstand: Stöckl Georg
2. Vorstand: Kaim Anton
Kassier: Notz Johann I
Schriftführer: Lämmle Georg
Spielführer: Scheffold Johann
Zeugwart: Notz Johann II
Vereinsdiener: Hofherr Konrad
Ausschuss: Sauter Wilhelm
Willbold Josef
Spitz Josef
Brendle Wilhelm

Nach Aufnahme des Spielbetriebes und wachsenden Erfolgen der 1. Mannschaft in der B-Klasse konnte die Mitgliederzahl schon nach kurzer Zeit verdoppelt werden.

In den Jahren 1931 bis 1937 konnten sich die Fußballer mit ihren Vorständen Peter Kast und Hans Scheffold trotz örtlich größerer Vereine wie Senden, Vöhringen, Illertissen und Au in der A-Klasse behaupten.

Nach dem 2. Weltkrieg kam der gesamte Spielbetrieb fast vollständig zum Erliegen und so manch junger Spieler kehrte nicht mehr aus dem Felde zurück oder kam erst nach vielen Jahren aus der Kriegsgefangenschaft nach Haue.

Von Otto Weichsberger wurde am 27. April 1946 zur Aktivierung des Vereins eine Versammlung im Vereinslokal „Zur Traube“ einberufen. Sämtliche altbewährten Kräfte stellten sich wieder zur Verfügung.

Mit dem Vorstand Josef Holl war auch auf kulturellem Gebiet ein Aufschwung zu verzeichnen. Theaterstücke, Faschingsbälle und Weihnachtsfeiern bereicherten das Vereinsleben.

Durch die Währungsreform gab es so manche Schwierigkeiten, die den Verein vor eine große Aufgabe stellte. Von der Reichsmark zur DM setzt sich die Vereinskasse auf einen geringen Stand, so dass das Leben des Vereins neu aufgebaut werden musste. Der Sportverein Illerzell zählte damals 140 Mitglieder.

Diese Rückschläge der Währungsreform wurden allerdings durch den sportlichen Erfolg, den Meistertitel der B-Klasse 1948/49 ausgeglichen.


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