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SVI muß Punktgewinn bitter bezahlen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: PS   
Samstag, den 19. Mai 2018 um 17:02 Uhr

Für eine kleine Überraschung und vemutlich große Freude insbesondere beim TSV Senden sorgte der SVI beim Heimspiel gegen den Tabellenführer aus Jedesheim, denn man erzielte nach einer starken Leistung ein verdientes 1:1 (0:1). Viele glaubten vielleicht, dass der SVI hier von den Gästen aus Jedesheim in die Schranken gewiesen wird. Doch der SVI knüpfte an die vergangenen zwei Spiele nahtlos an und glich die spielerische Überlegenheit der Gäste durch Kampf und Laufbereitschaft aus. Der Rückstand in der 18 Min. wäre zwar mehr als vermeidbar gewesen, aber er brachte den SVI auch nicht aus dem Konzept. In der 2. Hälfte steigerte sich der SVI dann sogar noch. In der Endphase gelang dann in der 83. Min. auch der mehr als verdiente Ausgleich durch Daikeler. Zuvor gab es auf beiden Seiten noch Torchancen, die insbesondere von den Gästen vergeben wurden. Dabei zeichnete sich auch SVI-Keeper Weiß mehrfach aus und verhinderte mehrmals ein 0:2.

Doch in der 94. Min. der Schock für alle, als nach einem rüden Foul von Bendedikt Glaser unser Spieler Meron Berhe schwer verletzt mit einem dreifachen Fußgelenksbruch und einem augekugelten Fußgelenk mit dem Notarzt ins Krankenhaus gebracht werden mußte. Glaser sah dafür die Gelb/Rote Karte, mit der er eigentlich noch gut bedient war. Zudem bekam der Jedesheim Thoma in dieser Szene auch noch die Rote Karte wegen einer unsportlichen Äußerung aufgrund dieses Fouls.

Die Personalnot wird daher immer größer beim SVI und man sehnt sich jetzt schon dem Saisonende entgegen, nachdem jede Woche mittlerweile ein Stammspieler für längere Zeit ausfällt.
Wir wünschen unserem Meron auf diesem Weg natürlich alles Gute und hoffen, dass er wieder voll geheilt wird und danach wieder fußballspielen kann.

Am Montag steht schon die nächste Partie im Nachholspiel gegen Esperia Neu-Ulm in Illerzell an.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 20. Mai 2018 um 12:30 Uhr
 
SVI und SC Vöhringen gründen Spielgemeinschaft PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: PS   
Montag, den 14. Mai 2018 um 19:21 Uhr

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Illerzell und Vöhringen gehen gemeinsam in die Saison 2018/2019

Die aktuelle Entwicklung hat den SV Illerzell dazu gezwungen, ab der kommenden Saison eine Spielgemeinschaft einzugehen. Nachdem Ende April die Reserve vom Spielbetrieb aus Personalmangel zurückgezogen werden mußte, und für die kommende Saison absehbar war, dass es keine SVI-Reserve geben wird, entschloß man sich, die Reißleine zu ziehen, bevor es zu spät ist. Ab nächster Saison wird es daher die neue SG Vöhringen-Illerzell geben.

Allen Verantwortlichen war klar, dass es nur mit Vöhringen eine SG geben kann, zumal hier in der Jugendarbeit schon seit längerem sehr gut zusammengearbeitet wird

Der SC Vöhringen war auch sofort bereit, gemeinsam mit dem kleinen Ortsverein aus Illerzell Gespräche aufzunehmen und diese SG einzugehen. Hierzu bedankt sich der SVI ausdrücklich bei den Verantwortlichen von Vöhringen für diese doch kurzfristige Lösung und die jetzt schon sehr gute und unkomplizierte Zusammenarbeit.

Immerhin gab es einiges zu klären, abzusprechen und in beiden Vereinen abzustimmen. Hinzu kam, dass die Meldefrist für eine Spielgemeinschaft beim WFV jährlich am 15. Mai abläuft.

So hatte man gerade mal 3 Wochen Zeit, um die geplante Spielgemeinschaft noch für die Saison 2018/19 ins Leben zu rufen.

Nachdem die Notwendigkeit feststand, mußte insbesondere der zukünftige Spielablauf geklärt werden. Dabei war man in der glücklichen Lage, dass Patrick Daikeler, der ja noch aktuell beim SVI als Spieler fungiert und bis zur letzten Saison auch Trainer in Illerzell war, in der neuen Saison für den SC Vöhringen als Trainer zugesagt hatte. Dieser mußte ebenfalls nicht lange überlegen, ob er unter diesen Umständen den Trainerposten trotzdem übernehmen würde.

Die Heimspiele werden zukünftig im Wechsel gespielt, das bedeutet, dass abwechselnd in Vöhringen und Illerzell gespielt wird.

Die aktuelle Entwicklung im Spielbetrieb, insbesondere der Reserven, wird auch zukünftig andere Vereine zu diesem Schritt zwingen. In unserer Staffel bluten die Reserven immer mehr aus. Von 14 Teams der Kreisliga B3 haben derzeit nur noch 10 Teams eine Reserve, und der eine oder andere Verein muß sich wohl für den Rest der Saison noch durchzittern oder sogar auch noch zurückziehen.

Andere Beispiele haben hingegen gezeigt, dass eine SG kein Nachteil sein muß. Im Gegenteil, denn die ehemaligen Liga-Konkurrenten aus Aufheim/Holzschwang, Ingstetten/Schießen bzw. Dietenheim/Regglisw. haben alle von diesem Schritt profitiert.

Die neue SG Vöhringen-Illerzell wird sich hoffentlich ebenfalls positiv entwickeln. Bleibt zu hoffen, dass die Fans beider Lager dies genauso sehen und gemeinsam das Team zukünftig ohne Vorbehalt kräftig unterstützen.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 14. Mai 2018 um 19:50 Uhr
 
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